Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

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Azanael
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Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Azanael » Mo 22. Jul 2019, 12:01

Hi,

ich hab mal an die Zombicide-Junkies von euch eine Frage: wie gestaltet ihr euer Zombie Deck? Insbesondere mit den ganzen zusätzlichen Abominations und Totenbeschwörern durch Kickstarter.

Wir hatten gestern das Blutrot /Crimson Szenario gespielt, ca 110 "normale" Zombie Karten (Black Plague, Krähen, Wölfe, Ratten, Fatty Burster, Todesschützen), 10 Nekro-Karten (von 5 Nekromanten jeweils 2 Karten) sowie von 4 Abos jeweils 3 Karten - und wir haben so abgekackt. War das zuviel, insbesondere mit den Nekromanten? Wie sind da eure Erfahrungen?

ghorron
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von ghorron » Mo 22. Jul 2019, 13:37

Bei dem Zombie Deck kommt es immer aufs Balancing an, mal zum Vergleich, das Zombie Deck in Black Plague hat 54 Karten:
  • 15%; 8 Double Spawn
  • 11%; 6 Necromancer
  • 7%; 4 Extra Activation
  • 9%; 5 Karten mit Abomination-Spawn (2 in blau, 1 in gelb, 2 in rot)
  • 57%; 31 Karten mit "normalen" Zombies
Bei deinem 132 Karten Deck sind das so
  • 83%; 110 normale Zombies (Black Plague + extras)
  • 8%; 10 Special Necromancer
  • 9%; 12 Special Abomination
Soweit sieht das erst mal nicht schlimm aus, allerdings ist das nicht ganz vergleichbar.
Habt ihr die Standard Necromancer und Abominations drin gelassen (also als Teil der 110 "normalen" Zombies)?
Zudem gibt es im Black Plague core set nur jeweils 1 Abomination und 1 Necromancer, weitere Karten führen also "nur" zu einer Extra Activation, wohingegen bei eurem Deck im worst case 5 Necros und 4 Abominations (jeweils +1 wenn die Standard noch mit drin geblieben sind) im Spiel sein können. Das macht einen deutlichen Unterschied, zumal alle special Necros und Abominations auch deutlich gefährlicher sind als ihre Standard-Ausführung. Und mehr verschieden Necros bedeutet auch ne höher Chance durch zu viele Spawnpunkte zu verlieren.

Sowohl Wölfe als auch Todesschützen erschweren das Spiel deutlich, obwohl es "nur" normale Zombies sind, ebenso können die Ratten schnell außer Kontrolle geraten wenn viele hintereinander spawnen (durch die ganzen Extra Activations).

Aber auch ein normales Zombie-Deck kann je nach Kartenpech auch schnell außer Kontrolle geraten, durch einen unglücklichen Spawn von Abominations oder vielen Runnern zum falschen Zeitpunkt.
Und die Auswahl der Helden kann auch eine große Rolle spielen ^^

Ein gutes Balancing mit vielen Erweiterungen hinzukriegen ist eher Erfahrung und ein bisschen Glück ;)

Azanael
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Azanael » Di 23. Jul 2019, 12:50

Danke für deine Antwort.

Auf BBG hab ich jetzt einen Interessanten Ansatz gelesen: die Anzahl der ungewöhnlichen Zombie-Karten (Ratten, Krähen, usw.) auf 8 Reduzieren und auch insgesamt nur 3 verschiedene Nekromanten und Monstren rein. Werd ich beim nächsten mal dann wohl ausprobieren. Ich denk ja, dass vor allem die vielen Brut-Gebiete das Spiel gekippt haben.

Und bei den Helden teilen wir je Mitspieler immer 4 aus, aus denen dann gewählt werden kann. Das bringt etwas mehr Abwechslung rein.

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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Azanael » Mo 21. Okt 2019, 11:02

so, nach einigen Spielen mehr: Die Ratten sind die wahren Feinde!!! Beinahe jedes mal, wenn wir verloren haben, waren die Ratten dran schuld. 4 Brutzonen und dann 3 Ratten gezogen (von insgesamt 8 Rattenkarten!!) und zwei unserer Helden lagen am Boden. Gepaart mit dem Rattenkönig werden die echt übel. Aber dennoch machts Spaß.


Bei den Nekromanten werden wir jetzt nur noch 2 verschiedene Nekromanten zu je 3 Karten reintun und dann mal sehen, wie es sich auswirkt.

Übel ist auch, wenn man keine 3 Schaden für Monstren zusammen bekommt. Es gibt da ja nur die vampirische Armbrust und dann eine Vault-Waffe, welche 3 Schaden verursachen, dann die Dragon Biles und eben manch Waffe oder Zauber, die/der einen Schaden-3-Effekt auslöst... und wir hatten keinen Helden mit Nahkampfschaden +1

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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Gluckznuk » Do 2. Apr 2020, 17:19

Es empfiehlt sich auch 4 bis 6 mal Drachengalle+ Fackel drinen zu haben (zb zusätzliche Karten von Green Horde einfach reinmischen) ..die 3x Drachengalle+Fackeln reichen nicht wenn mehrere Abominations im Spawn Deck sind..die müssen ja auch noch erstmal gefunden werden.
Beim Suchdeck bemängel ich die vielen Wiederholungen von Sachen die man gar nicht so oft braucht..man sucht und sucht und finde nur Sachen die man nicht mehr haben will.

Die +1 Schaden-Charaktere machen das Spiel auch wieder langweilig/zu leicht...
Auch die vampirische Armbrust müsste gebannt werden, die Ork-Armbrust ist ja noch eine magische Waffe.

NPCs finde ich noch wichtig, so das man noch an magische Gegenstände kommt und 5 verschiedene Modelle muss man erstmal hinbekommen um einen magischen Gegenstand zubekommen, sie entspannen das Spiel auf alle Fälle auch ein wenig.
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von KatsumiKazu » Mo 27. Apr 2020, 14:48

Also gestern haben wir mit dem Necromantic Drachen gespielt und die Balliste ist genial haben den Drachen ohne Probleme getötet leider waren 11 Rattenschwarm-Karten im Deck und diese haben uns dann besiegt

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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Gluckznuk » Di 19. Mai 2020, 08:37

ich habe mir auch alles vom Kickstarter geholt + Special Guests und habe dann leider festgestellt das man für Black Plague nur ein paar Kickstartersachen braucht um die Balanz nicht völlig zuzerstören .. gerade gewisse namenhafte Nekromanten ( Evil Troy (kommt ewig wieder), Grin (viel zu schnell), Lord of Skulls (Adrian 2) sind völlig OP.
Der Lord of Skulls mit Gloom+Doom hat nur eine Zukunft, wenn man seine Eskorte zu Fatties mit 2 Lebenspunkten (1 oder 2 EP, 2 Zonen pro Bewegung bleibt, 1 oder 2 Schaden) macht...
Mit den OP-Helden mit +1 Schaden nur zu spielen ist auch behindert.

Genauo sind viele Kickstartermonster überflüssig, da man eh nur 3 mal Drachenfeuer hat...

Da ist Massive Darkness deutlich besser gelöst, mit der Kartenmechanik, da ein wandelndes Monster aus der gesamten Sammlung gezogen wird und die kann man ganz normal weghauen. Bei Massive Darkness braucht man viele wandelnde Monster/Monstermobs für die Abwechlung,
Bei Black Plague werden sich nur einige Kickstarter Abomination durchsetzen, da gar nicht soviele erscheinen dürfen, der Rest wäre nur Sammelkram. Ok es sei man spielt mit den OP-Equip, ich weis nicht ob das wieder so gut ist...
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von FalcoBaa » Mi 20. Mai 2020, 18:40

Also ich habe eine Lösung bei BGG gefunden, die bei mir bisher gut lief.

Um zu verhöhnendere, ständig das Deck anpassen zu müssen: Alles rein , was prinzipiell vorkommen soll. Bei mir:

2 Necros (Naiadebox und normal) - 2 Naiade Karten und die regulären der Box

Abomination: Alles rein aber von jeder (Horde Brother, Troll, Ablobination, Minotaurus, Vault Warden und Siege) (bis auf Standard. Die bleibt voll besetzt) nur zwei Karten rein. Und jetzt mein Knackpunkt: Nur zwei maximal gleichzeitig und tot bleibt tot. Der Rest der Karten bleibt aber drin. Karten werden, wenn gezogen und bereits besiegt, abgelegt und neu gezogen.

So muss man nicht ständig nachsortieren mMn. Wenn meine Bogenschützen ankommen, kommen die aber komplett rein denke ich mal.

Die Ratten - Da die mich bisher auch arg gereizt haben: 6 Karten

Fatty Bursters - alles rein. Sind ja nur 4 People und taktische Möglichkeiten Gruppen zuzusetzen.
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von Gluckznuk » Do 21. Mai 2020, 12:47

Holy Orb of Death (die Kickstarterkarte-Ausrüstungskarte ist auch noch wichtig, funktioniert wie Drachenfeuer, wird aufgebraucht also nicht OP, aber man muss keine Kombi aus Fackel und Galle finden...ist sozusagen ein "Joker").

Der Vault Warden (Kickstarter) ist gut um den Schwerigkeitsgrad zu reduzieren, da er eine Schatzkarte dabei hat. Gut für neue Gruppen.
Die NPCs finde ich halt auch sehr angenehm (schon beim klassischen Zombicide)

Für Anfängergruppen sind wohl ausreichend der Swamptroll+ Vault Warden als besondere Abominations, und dann langsam andere reinpacken.

Andersherum sollte man jeden Standard-Necromanten zweimal als Modell haben.
Und maximal nur einen zufälligen beosnderen Nekromanten auftauchen lassen, wobei Evil Troy, Grim, Lord of Skulls (hier müssen man dringend seine Abominations runtergeschraubt), der Count erstmal draussen bleiben sollen...und nur für Expertengruppen benutzt werden dürften.
Der Count kam bei uns sehr früh im Spiel und hatte dann unsere Startausrüstung kaputt gemacht und zwei Helden konnten überhaupt nichts mehr machen, hier bräuchte man eine Regel das er die Startausrüstung nicht zerstören darf, wenn die Helden nichts anderes mehr haben.

Von den Ratten-Modellen habe 21 Stück (6 vom Rat King und 15 von der Wicked-Box)..braucht man soviele?
Bin gerade am reudzieren, auch einige Kickstartermosnter will ich loswerden.

Einiges ist auf der Kippe:
Was haltet ihr vom
-Swamp Lurker
-Gorgomination
-Werezombie
-Magenta Covefefe of Aargh
-Albinobunny
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Re: Zombie-Decks (Zombicide Fantasy)

Beitrag von FalcoBaa » Do 21. Mai 2020, 13:52

Ich glaube zuviel ist besser als zuwenig😂

Nee ich glaube die Anzahl Ratten passt so. Musst ja nicht alle einsetzen.

Die NPCs reizen mich auch. Aber ich bin mir unsicher ob sie 30 Euro rechtfertigen..
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