Battlelore Second Edition

Alles rund um die Brettspielreihe Battlelore.

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Ironhead76
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Battlelore Second Edition

Beitrag von Ironhead76 » Mi 14. Aug 2013, 16:45

Hallo zusammen ich habe mal wieder einen Blick über
die Upcoming Liste von FFG geworfen.
Und siehe da Q4 2013 Battlelore 2 :D

Was ist denn da los? :o

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Zukar
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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von Zukar » Mi 14. Aug 2013, 18:15

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DamonWilder
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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von DamonWilder » Mi 14. Aug 2013, 21:31

Yeah! Endlich ist es raus!
Wir haben natürlich auch einen kurzen Überblick zum neuen BattleLore und sind ganz gespannt!

News bei der WorldofBattleLore

Und meine bescheidene Meinung hier:
Wilders Welt

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stahlwolle
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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von stahlwolle » Di 8. Okt 2013, 23:30

Wird es eine deutsche Ausgabe geben? Habe zwar meine erste Edition verkauft, aber die neue Aufmachung spricht mich doch an. Freunde mich eh im Moment mit Terrinoth an.
aka "Der schnarchende Sturm"

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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von Vain » Mo 21. Okt 2013, 22:07

War es nicht immer die Intention, ein wenig TableTop-Flair aufkommen zu lassen? Die Vergrößerung der Figuren mag für Malbegeisterte sicherlich förderlich sein, aber durch die Reduzierung der Einheiten-Anzahl (2 Reiter anstelle von 3 Reitern z.B.) wirkt das ganze ein wenig "nackter" und nicht so tabletop-episch. Da bringt es dann meiner Ansicht nach auch nichts, wenn man mir noch so eine riesige Figur dazu hinklatscht.

Auch bin ich mir bei den Illustrationen noch unschlüssig. Das Terrinoth-Universum hat mit Descent 2nd ja einen schönen neuen Look bekommen, gilt das aber auch hierfür? Die Karten sehen teilweise so aus, aber manche halt wieder nicht (ich mag es lieber, wenn alles aus einem "Guß" ist :)). Die größte Enttäuschung ist aber, dass das Gelände und die Tiles 1 zu 1 aus dem original Battlelore stammt. Oder täusche ich mich und habe nur Promomaterial gesehen? Wäre auf jeden Fall echt arm ...

Für Erstkäufer sicherlich ok, auch wenn ich das Terrinoth-Universum bald nicht mehr sehen kann ... versteht mich nicht falsch, es ist ja gut, aber es wird einfach in letzter Zeit zu viel recycelt und "gespart" ...

Mag mich aber auch irren ;)

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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von Cable_IV » Do 28. Nov 2013, 01:27

Freue mich schon sehr auf BattleLore gerade weil es im Terrinoth Universum angesiedelt ist und ich vom Descent und Tabletop her komme.
Richtige Schlachte auf der Welt von Terrinoth zu spielen, nachdem der eine oder andere Held dort in einem klassischen Dungeoncrawl dem "Bösen" die Stirn geboten hat, finde ich spannend.
Kenne aber das Spielsystem noch nicht und kann deshalb auch nicht beurteilen, ob sich Battle Lore 2nd edition verbessert oder verschlechtert hat.

DamonWilder
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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von DamonWilder » Do 28. Nov 2013, 13:44

Liebe Battler,

dank des Heidelberger Spieleverlags durften die Admins der WorldofBattleLore schon mal einen Blick auf die Neuausgabe werfen und einen Prototypen auf Herz und Nieren prüfen.
Unser Fazit könnt ihr hier nachlesen!

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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von Kartenspieler » Sa 30. Nov 2013, 18:03

Hallo Damon Wilder,

herzlichen Dank für die ausführliche Erläuterung der Veränderungen von alten zum neuen BL. Ich habe sehr viel Wissen gewinnen können, so daß mir die Entscheidung, ob ich das neue BL so gerne mögen werde wie das alte, im Vorfeld bereits klar vor Augen steht.
Spannenderweise gehen unsere persönlichen Meinungen in nahezu allen einzeln aufgeführten Punkten komplett auseinander. Zuerst dachte ich, daß es daran läge, daß jemand, der mit den Heidelbären zu tun hat schon aus wirtschaftlichen Gründen positivere Grundeinstellungen gegenüber den eigenen Produkten hat, als jemand anderes. Das trifft es aber nicht, denn unser Meinungsunterschied bezieht sich auch auf die Dinge, die Du schwach findest - ich finde ausgerechnet diese Punkte gut. Wir haben wohl schlicht und einfach eine andere Meinung :mrgreen:

Im einzelnen sieht das so aus:
1.) Das Spielbrett hat eine Reihe Hexfelder weniger. Du findest es gut, weil es somit schneller zur Sache geht. Einer meiner Freunde meinte vor einiger Zeit, daß es echt lästig sei, immer die Epic-Variante spielen zu müssen, aber das Grundspiel böte einfach zu wenig Möglichkeiten, taktisch zu operieren. Ich schloß mich der Meinung an und wir sind übereingekommen, daß es wünschenswert wäre, wenn es ein Brett gegeben hätte, in dem zwei zusätzliche Reihen von Hexfeldern vorhanden wären. Nun ist es weniger, statt mehr geworden.
2.) Die Figurenanzahl ist von vier auf drei verringert worden. Auch hier siehst Du das Positive im schnellen actionreichen Ablauf. Mir hat es immer besonderen Spaß gemacht, angeschlagene Einheiten zu retten, oder eben dies beim Gegner zu verhindern. Wenn aber jetzt eine Figur weniger pro Einheit existiert, wird es viel häufiger zu kompletten Auslöschungen kommen und Raum zum Manövrieren ist ja ohnehin weniger vorhanden.
3.) Die Abschaffung der Fahnenfarbe zugunsten individueller Eigenschaften bei jeder einzelnen Einheit siehst Du positiv. Hier bin ich zumindest teilweise der selben Meinung. Ich finde es ebnfalls schön, wenn die Einheiten individuelle Sonderfertigkeiten haben, aber beim alten BL haben wir es zuletzt immer so gespielt, daß jeder drei von fünf zufällig gezogenen Spezialistenkarten ausspielen durfte. Meistens waren schon deshalb mehr als die Hälfte aller Einheiten etwas besonderes. Wenn dann noch unterschiedliche Rassen dabei waren, war es speziell im Vierspielermodus recht bunt. Genau hier kommt nämlich mein großes ABER. Die Grundidee von Battlelore, Regeln auf Komandokarten für jeden Spieler übersichtlich zu halten, ist gerade für Gelegenheitsspieler eine schöne Sache. Jeder muß nur die Karten für sich heraussuchen, die ihn auch betreffen. Man hat aber trotzdem eine ganze Menge Karten auf dem Tisch liegen (Wir haben einen ziemlich großen Tisch :D ). Wenn nun noch mehr individualisierte Einheiten kommen, könnte es zu unübersichtich werden.
4.) Jeder Spieler bekommt einen eigenen Machtkartenstapel. Du findest das gut, weil es individueller ist. Ich bin der Meinung, daß damit die Karten nur besser aufgeteilt werden und man vielleicht schneller Diejenige bekommt, die man braucht. Da das neue BL aber ohnehin schneller "zur Sache kommt", scheint das auch die einzige konsquente Möglichkeit zu sein, den Machtkarten noch eine Spielwirksamkeit zu erhalten. Auch hier ist wieder die Taktik zugunsten von Action in den Hintergrund getreten.
5.) Der Kriegsrat ist abgeschafft, oder in Deinen Worten das "Kriegsratgedöns...und das ist auch gut so. Hat das jemand von euch ernsthaft benutzt?" Hier muß ich mal etwas entschiedener 'reingrätschen, denn erstens vermisse ich jegliches Argument, weshalb das "gut so" ist, und zweitens ist der Satz reine Polemik. Selbstverständlich haben wir den Kriegsrat benutzt, denn genau dadurch kann man gleiche Szenarien total unterschiedlich gestalten und erleben. Wenn man einmal eine Vierspielerpartie mit Aufmarschkarten und Kriegsrat gespielt hat, stellt man fest, daß das ein komplettes Spiel im Spiel ist ("Was, Du hast die Bärenreiter und stellst sie auch noch da hin? Ich muß mir eine neue Taktik überlegen"; "Wieso vergibst Du so wenige Punkte auf Deine Professionen? Ach so, ein Drache!"), das fast so viel Freude bereiten kann, wie das eigentliche Hauen und Stechen.
6.) Die Machtkarten sind billiger geworden. Siehe 4. Machtkartenstapel könnten vielleicht Spaß machen, wenn es einen Deck-Building Spielanteil gäbe, aber vermutlich ist das nicht geplant und dafür ist das Spiel wohl auch zu Actionreich (Smashig) geworden.
7.) Kampferprobte Einheiten haben wir mal eine Zeit lang übernommen, aber es macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man Kampagnen spielt und wenn Einheiten die Chance haben, sich diese Veredlung zu erwerben. Leider ist es dann aber nicht ganz so einfach, die Übersicht zu behalten, welche Einheit kampferprobt ist und welche nicht. Grundsätzlich alle Einheiten als kampferprobt zu bezeichnen macht keinen Sinn, denn wozu soll ein Vorteil gut sein, wenn ihn alle bekommen. Wir haben diese Option wieder abgeschafft.
8.) Die Rückzugsrichtung ist nicht mehr zwingend zur eigenen Basis des Brettes. Du findest die Möglichkeit, den Gegener zu treiben gut und (Hurra, eine Übereinstimmung!) ich auch :mrgreen:
9.) Mit den vorgegebenen Aufmarsch-Szenarien ergeben sich immer wieder andere Aufeinandertreffen. Du hast bedauert, daß es dadurch wenig Möglichkeiten zum Optimieren gibt und fandest diese Veränderung nicht so gut. Ich hingegen bin ein begeisterter Vorab-Spieler und finde alles, was die Aufstellungen flexibilisiert spannend (siehe 5.).

In der Summe kommt heraus, daß es viele Gründe gibt, unterschiedliche Meinungen zu haben, aber ich freue mich so viel über das neue BL zu wissen, damit meine Entscheidung, lieber das alte zu spielen abgesichert ist.

Vielen Dank
K.

DamonWilder
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Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von DamonWilder » Mi 15. Jan 2014, 13:29

Hallo Kartenspieler,

ich habe Deine Ausführungen erst heute gelesen und will mal gleich darauf reagieren, weil das Spiel nun endlich erhältlich ist und sich jeder eine Meinung davon machen kann.
(Vorab nur eine Frage, weil Du Deine Antwort geschrieben hast, bevor das Spiel in Deutschland regulär zu kaufen war: hast Du das neue BL schon gespielt? Ich meine das auch überhaupt nicht polemisch oder besserwisserisch, aber ich kenne ein paar Leute, die erst recht skeptisch waren und nach dem Spielen voll und ganz vom neuen BL überzeugt waren.)

Anschließend möchte ich allgemein vorweg schicken, dass viele Deiner Einwände sich auf das Streamlining von FFG beziehen, was man allgemein negativ aber auch positiv sehen kann. Es gibt sicherlich ein paar Powergamer, die z.B. das alte Descent viel besser fanden, es gibt aber auch einige, die Descent 2 aufgrund des Streamlinings bevorzugen. Das ist vielleicht Geschmackssache, aber ich persönlich habe heute viel weniger Zeit zum Spielen als früher und begrüße deshalb die Regelverschlankungen, die FFG gerade an einigen Spielen vornimmt.
Kartenspieler hat geschrieben: 1.) Das Spielbrett hat eine Reihe Hexfelder weniger. Du findest es gut, weil es somit schneller zur Sache geht. Einer meiner Freunde meinte vor einiger Zeit, daß es echt lästig sei, immer die Epic-Variante spielen zu müssen, aber das Grundspiel böte einfach zu wenig Möglichkeiten, taktisch zu operieren. Ich schloß mich der Meinung an und wir sind übereingekommen, daß es wünschenswert wäre, wenn es ein Brett gegeben hätte, in dem zwei zusätzliche Reihen von Hexfeldern vorhanden wären. Nun ist es weniger, statt mehr geworden.
Ich fand die Tiefe des Spielbretts im epischen BattleLore schon immer zu groß. Es dauert mitunter 2-3 Runden bis überhaupt Truppen aufeinandertreffen. In Echtzeit können das schon mal 15-20 Minuten taktisches Vorgeplänkel und Geplane sein, die ich überflüssig finde, denn oft genug haben mir taktische Stellungen gar nichts gebracht, weil ich die entsprechenden Kommandokarten nicht zog oder kein Würfelglück hatte. In Memoir '44 werden in der epischen Variante übrigens auch die Bretter so gelegt, dass das Feld breiter aber nicht tiefer wird.
Kartenspieler hat geschrieben: 2.) Die Figurenanzahl ist von vier auf drei verringert worden. Auch hier siehst Du das Positive im schnellen actionreichen Ablauf. Mir hat es immer besonderen Spaß gemacht, angeschlagene Einheiten zu retten, oder eben dies beim Gegner zu verhindern. Wenn aber jetzt eine Figur weniger pro Einheit existiert, wird es viel häufiger zu kompletten Auslöschungen kommen und Raum zum Manövrieren ist ja ohnehin weniger vorhanden.
Ich habe diese defensive Spielweise gehasst! Gerade im alten BattleLore, wo es nur Siegpunkte für gemetzelte Einheiten gab... Das zog sich manchmal ewig in die Länge, wenn die Spieler ihre geschwächten Einheiten immer schön nach hinten zogen...
Kartenspieler hat geschrieben:
3.) Die Abschaffung der Fahnenfarbe zugunsten individueller Eigenschaften bei jeder einzelnen Einheit siehst Du positiv. Hier bin ich zumindest teilweise der selben Meinung. Ich finde es ebnfalls schön, wenn die Einheiten individuelle Sonderfertigkeiten haben, aber beim alten BL haben wir es zuletzt immer so gespielt, daß jeder drei von fünf zufällig gezogenen Spezialistenkarten ausspielen durfte. Meistens waren schon deshalb mehr als die Hälfte aller Einheiten etwas besonderes. Wenn dann noch unterschiedliche Rassen dabei waren, war es speziell im Vierspielermodus recht bunt. Genau hier kommt nämlich mein großes ABER. Die Grundidee von Battlelore, Regeln auf Komandokarten für jeden Spieler übersichtlich zu halten, ist gerade für Gelegenheitsspieler eine schöne Sache. Jeder muß nur die Karten für sich heraussuchen, die ihn auch betreffen. Man hat aber trotzdem eine ganze Menge Karten auf dem Tisch liegen (Wir haben einen ziemlich großen Tisch :D ). Wenn nun noch mehr individualisierte Einheiten kommen, könnte es zu unübersichtich werden.
Dann muss man eben einen größeren Tisch kaufen oder beim Armeebau auf weniger unterschiedliche Einheiten setzen.
Kartenspieler hat geschrieben: 4.) Jeder Spieler bekommt einen eigenen Machtkartenstapel. Du findest das gut, weil es individueller ist. Ich bin der Meinung, daß damit die Karten nur besser aufgeteilt werden und man vielleicht schneller Diejenige bekommt, die man braucht. Da das neue BL aber ohnehin schneller "zur Sache kommt", scheint das auch die einzige konsquente Möglichkeit zu sein, den Machtkarten noch eine Spielwirksamkeit zu erhalten. Auch hier ist wieder die Taktik zugunsten von Action in den Hintergrund getreten.
Sorry, aber den Einwand habe ich nicht ganz verstanden, gerade den Passus mit "Spielwirksamkeit"... Fakt ist in BL2 bekommst Du die Karte, die Du brauchst. In BL1 bekommt man die nicht etwa etwas langsamer, wie Du suggerierst, sondern mitunter gar nicht.
Kartenspieler hat geschrieben: 5.) Der Kriegsrat ist abgeschafft, oder in Deinen Worten das "Kriegsratgedöns...und das ist auch gut so. Hat das jemand von euch ernsthaft benutzt?" Hier muß ich mal etwas entschiedener 'reingrätschen, denn erstens vermisse ich jegliches Argument, weshalb das "gut so" ist, und zweitens ist der Satz reine Polemik. Selbstverständlich haben wir den Kriegsrat benutzt, denn genau dadurch kann man gleiche Szenarien total unterschiedlich gestalten und erleben. Wenn man einmal eine Vierspielerpartie mit Aufmarschkarten und Kriegsrat gespielt hat, stellt man fest, daß das ein komplettes Spiel im Spiel ist ("Was, Du hast die Bärenreiter und stellst sie auch noch da hin? Ich muß mir eine neue Taktik überlegen"; "Wieso vergibst Du so wenige Punkte auf Deine Professionen? Ach so, ein Drache!"), das fast so viel Freude bereiten kann, wie das eigentliche Hauen und Stechen.
Die Zusammenstellung des Kriegsrates und der Machtkarten gaukelten einem immer so etwas wie Planbarkeit vor, was aber nicht stimmt. Da könnte man auch Magic spielen, jeder baut sein Deck, dann werden beide Decks zusammengeschmissen und ein gemeinsamer Nachziehstapel gebildet. - Versuch das mal: macht Spaß!
Kartenspieler hat geschrieben: 6.) Die Machtkarten sind billiger geworden. Siehe 4. Machtkartenstapel könnten vielleicht Spaß machen, wenn es einen Deck-Building Spielanteil gäbe, aber vermutlich ist das nicht geplant und dafür ist das Spiel wohl auch zu Actionreich (Smashig) geworden.
Mir macht der neue Machtkartenstapel sehr viel Spaß! Und woher willst Du wissen, dass es zukünftig kein Deckbuilding für die Machtkarten geben wird? So wie ich FFG kenne, wird da sicher was kommen, nur die Grundbox gibt dafür noch nicht genug her.
Kartenspieler hat geschrieben: 7.) Kampferprobte Einheiten haben wir mal eine Zeit lang übernommen, aber es macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man Kampagnen spielt und wenn Einheiten die Chance haben, sich diese Veredlung zu erwerben. Leider ist es dann aber nicht ganz so einfach, die Übersicht zu behalten, welche Einheit kampferprobt ist und welche nicht. Grundsätzlich alle Einheiten als kampferprobt zu bezeichnen macht keinen Sinn, denn wozu soll ein Vorteil gut sein, wenn ihn alle bekommen. Wir haben diese Option wieder abgeschafft.
Kampferprobte Einheiten machen genau dann Sinn, wenn das Spiel schneller werden soll.
Kartenspieler hat geschrieben: 8.) Die Rückzugsrichtung ist nicht mehr zwingend zur eigenen Basis des Brettes. Du findest die Möglichkeit, den Gegener zu treiben gut und (Hurra, eine Übereinstimmung!) ich auch :mrgreen:
fein, fein.
Kartenspieler hat geschrieben: 9.) Mit den vorgegebenen Aufmarsch-Szenarien ergeben sich immer wieder andere Aufeinandertreffen. Du hast bedauert, daß es dadurch wenig Möglichkeiten zum Optimieren gibt und fandest diese Veränderung nicht so gut. Ich hingegen bin ein begeisterter Vorab-Spieler und finde alles, was die Aufstellungen flexibilisiert spannend (siehe 5.).
Da würde ich, nachdem ich jetzt in den Armeebau eingestiegen bin, von meiner Meinung etwas abweichen.

Grundsätzlich liebe ich das alte BattleLore, aber weniger wegen des Spiels als vielmehr wegen der vielen Stunden, die ich damit zubrachte. Ein bisschen Nostalgie eben.
Was mich aber schon immer an BattleLore gestört hat, war der hohe Glücksfaktor (Kampfwürfel, Kommandokarten, Machtkarten) bei einem Spiel, das als Taktik- und Strategiespiel daherkam. Jetzt ist BattleLore was es in meinen Augen schon immer sein wollte und sollte: ein schnelles, actionreiches Fantasy-Tabletop für jedermann. - Und wenn ich die ersten Reaktionen darauf ansehe (BGG, Tric Trac, Dice Tower, etc.), dann scheint es nicht nur mir so zu gehen.

Stefan W
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Registriert: So 9. Feb 2014, 19:10

Re: Battlelore Second Edition

Beitrag von Stefan W » So 9. Feb 2014, 19:15

Hallo zusammen
Gibt es denn schon einen Termin für die deutsche Version?

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