Arkham Horror LCG - 1. Spiel - 1. Szenario - erster Eindruck + Folgeszenarien

Hier könnt ihr dan anderen Ermittlergruppen mitteilen, was euch bei euren Szenarien widerfahren ist.
Scimi
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Re: Arkham Horror LCG - 1. Spiel - 1. Szenario - erster Eindruck + Folgeszenarien

Beitrag von Scimi » So 14. Jan 2018, 14:08

Das letzte Szenario ist ziemlich brutal, allerdings gibt es auch drei unterschiedliche Wege, da heil herauszukommen. Für das optimale Ende muss man sich etwas überlegen, wie man am Anfang schnell an all die Hinweise kommt. Aber für die nicht-so-optimalen Enden kann man theoretisch einfach abwarten und aufrüsten. Oder gar nichts tun, wenn man Lita dabei hat… ;)

Generell ist die "Landkarte" hier so aufgebaut, dass man den Hauptweg in die Mitte und die Waldstücke in einem Kreis darum herum anordnen kann. In der richtigen Reihenfolge ausgelegt, ist jeder Ort mit der Mitte und den benachbarten Orten auf dem Kreis verbunden.

Allerdings ist der Kreis an einer oder zwei Stelle unterbrochen, weil zwei Orte fehlen. An ihrer Stelle liegt dann später der Ritualort. Mir hilft es, eine kleine Skizze von allen möglichen Orten in der "richtigen" Anordnung zu haben. Wenn ich einen Ort aufdecke, lege ich ihn an "seinen" Platz (laut Skizze), wenn der noch von einem verdeckten Ort besetzt ist, tausche ich einfach. Wird dann viel übersichtlicher, wenn einmal alles aufgedeckt ist.

Mit Daisy ist das Szenario durchaus machbar, habe ich solo mehrfach geschafft. Sie muss zwar manchmal Proben auf die "falschen" Werte ablegen, aber sie muss da auch nur jeweils einen einzigen Hinweis finden. Dazu gibt es z.B. Karten wie:
https://arkhamdb.com/card/01034
https://arkhamdb.com/card/01036
https://arkhamdb.com/card/01037
https://arkhamdb.com/card/01042
https://arkhamdb.com/card/01064
https://arkhamdb.com/card/01093
https://arkhamdb.com/card/01089
und
https://arkhamdb.com/card/01087

Wenn du die alle ins Deck nimmst, kannst du zwar nichts anderes mehr, aber Daisy ist der beste Charakter, um Karten aus ihrem Deck zu fischen. Irgendetwas nützliches sollte sich da finden lassen… ;)

Cold25
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Re: Arkham Horror LCG - 1. Spiel - 1. Szenario - erster Eindruck + Folgeszenarien

Beitrag von Cold25 » Do 18. Jan 2018, 21:52

Ich habe das dritte Szenario nun nochmal mit Roland und Wendy in Angriff genommen und muss sagen, Wendy ist ja geradezu prädestiniert dafür.
Keine Ahnung ob ich alles richtig gemacht habe :D aber ich konnte das Ritual rechtzeitig stoppen.
Ich mag den dritten Teil der Grundkammpagne immer noch nicht besonders aber diesmal hat es auf jeden Fall besser geklappt.
Zum Ende hin konnte ich mit Wendy sehr gut am Ritualort ermitteln, dank ihrere Spezialfähigkeit, einen neuen Marker zu ziehen, bzw. vielen Karten, die das negative Ergebnis in ein positives umwandeln oder +2 auf den Fertigkeitswert geben usw. Außerdem hatte ich Luca, somit war immer eine 4. Aktion drin. Es ist schon sehr schwierig mit den Hinweisen, dann nochmal eine Probe zu bestehen, um die 4 Hinweismarker schließlich auf die Szenenkarte zu legen um das Szenario erfolgreich abzuschließen.
Mit Roland machte ich derweil alle auftauchenden Gegner auf den leeren Orten kalt, er war dummerweise zusätzlich gehandicapt, weil er nur 2 Aktionen nehmen konnte und seine Willensstärke um 1 dauerhaft gesunken war.
Bei Wendy war auch ein Gegner am Ritualort, dem ich am Anfang des Zuges jedesmal entkommen bin um dann weiter nach Hinweisen zu suchen, dass müsste ja gehen oder?
Unschlüssig war ich mir in verschiedenen Situationen:
Beispiel 1: Wendy entkommt einem Gegner an ihrem Ort, der erschöpft wird. In der Auffrischungsphase wird er ja wieder spielbereit. Damit müsste er ja wieder mit Wendy in einem Kampf verwickelt sein, wenn sie noch am selben Ort ist, selbst wenn ich mich zu Beginn des neuen Zuges mit Roland an ihren Ort bewege richtig?
Beispiel 2: Auf dem Hauptweg erscheinen ja irgendwann die übrig gebliebenen Kultisten. Es waren 3 an der Zahl. Wenn ich nun mit einem Ermittler den Hauptweg betrete, bedeutet das doch zwangsläufig, dass dieser eine Ermittler mit allen 3 Gegnern plötzlich in einen Kampf verwickelt ist. Wenn der andere Ermittler auch den Hauptweg betritt, kann er ja darauf munter herumturnen, ohne das es einen Gegenangriff gibt, richtig?
Beispiel 3: Ich bin mit den 3 Kultisten in einen Kampf verwickelt und versuche 1 der Kultisten mit Geld zu bestechen. Verursacht das einen Gelegenheitsangriff der beiden anderen Gegner, da ich ja weder gekämpft habe, noch versucht habe zu entkommen?

Auf jeden Fall hat mit die Grundkampagne von Arkham Horror sehr gefallen. Vor allem die Spielmechanik ist sehr gelungen und zieht einen immer wieder an den Tisch. Super finde ich auf jeden Fall das 2. Szeanrio, da man hier soviele Freiheiten hat, viel erkunden und verschiende Taktiken anwenden kann. Leider fand ich die Story gerade beim 3. Kapitel doch etwas dünn. Ändert sich das bei Dunwich und Carcosa dann etwas? Sind die Storys der einzelnen Szenarien dort etwas "gehaltvoller"? :)
Spielt gerade:
Herr der Ringe LCG: Ansturm auf Osgiliath
Arkham Horror LCG: Dunwich-Zyklus

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fahrzurhoelle
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Re: Arkham Horror LCG - 1. Spiel - 1. Szenario - erster Eindruck + Folgeszenarien

Beitrag von fahrzurhoelle » Do 18. Jan 2018, 22:13

zu 3 : Aktionen mit dem Schlagwort VERHANDELN führen nicht zu Gelegenheitsangriffen der Gegner
Siehe Gelegenheitsangriffe im Referenzhandbuch auf Seite 12.

Scimi
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Re: Arkham Horror LCG - 1. Spiel - 1. Szenario - erster Eindruck + Folgeszenarien

Beitrag von Scimi » Do 18. Jan 2018, 22:54

Klingt eigentlich so, als hättest du alles richtig gemacht. ;)

Matt Newman hat mal in einem Interview gesagt, dass die Kampagnen für das AH-Kartenspiel grundsätzlich immer so gestrickt sind wie das Schließen eines einzelnen Portals bei AH oder EH — das ganze startet in Arkham, wo die Ermittler praktisch ihre Basis haben und endet mit irgendwelchen Mythosgöttern, die aus eine anderen Welt in diese hier eindringen wollen. Dazwischen kann alles Mögliche passieren. Bis jetzt sieht es so aus, als würden sich all Kampagnen daran halten.

Storymäßig überrascht das 3. Szenario nicht besonders. Aber ich finde, es baut sehr gut Druck auf und bietet einem verschiedene Ziele, die man anstreben kann und die für verschiedene Charaktere unterschiedlich attraktiv sind. Kämpfer kommen besser mit dem Bosskampf klar, schnelle Ermittler können das Ritual in Angriff nehmen. Außerdem finde ich gut gemacht, wie der Verlauf der vorherigen Szenarien hier noch nachwirkt.

Dunwich ist im Prinzip die Grundboxkampagne in groß. Neue Story, neue Szenarien mit neuen Herausforderungen, aber in den Grundzügen geht es vor allem ums Ermitteln und Monster jagen, mit relativ klar definierten Zielen.

Carcosa ist da viel abgedrehter, mit Storyentscheidungen und Visionen zwischen den Szenarien und bis jetzt habe ich noch nicht richtig heraus, ob die Richtung, die ich eingeschlagen habe am Ende die "erfolgreiche" sein wird oder ob ich mich gerade voll hereinreite… :?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das weiter entwickelt, im Augenblick hat man nicht das Gefühl, dass sich da ein erkennbares Schema einschleicht.

Aber sieh es dir selbst an und sag uns, wie du es gefunden hast. Ich fand deine Spielberichte bisher sehr bereichernd. ;)

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