Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

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Tesdeor
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Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von Tesdeor » Fr 21. Aug 2015, 13:00

Soooo. Ihr Lieben, ich wurde von mehreren Seiten geben mal ein kleinen Bericht über das Gegen den Schatten Turnier zu schreiben, was ich hiermit nun machen werde.

Erstmal zum Event selber. Ich finde es großartig, dass sich überhaupt Personen gefunden haben, dies sich dem Experiment, Gegen den Schatten-Turnier, gestellt haben. Nach ein paar holprigen anfangen, lief es nach den ersten ein bis zwei Runden recht flüssig. Die Spieler waren motiviert und hatten auch Spaß (wie ich es erkannt habe). Da sich mit vier Spielern leider nur zwei Teams bilden lies, entschied ich ein "Best of Three" zu machen, sodass das Star Wars - LCG nicht in Mitleidenschaft gezogen werden konnte. Nach leider nur zwei Runden, war es dann schon entschieden. Jedoch empfand ich den Preispool (den ich auch erst vor Ort gesehen habe) recht cool. Für ein Sideevent schon echt perfekt. So konnte jeder Spieler doch freudestrahlend in den Abend gehen.

Kurz ich werde die Dinge die auf das Sideevent beziehen, dass heißt die Dinge die ich verwende Kursiv schreiben. Und die Allgemeinen Abläufe normal.
Spezialtexte werden von mir auch kursiv gesetzt aber in Form von Zitaten, ein wenig Flair und Fantasie brauchen wir ja auch ;).

Nun zum Turniermodus. WIE FUNKTIONIERT "DAS RENNEN GEGEN DEN SCHATTEN"?

"Der Schatten zieht auf. Das Auge Saurons verfolgt euch und ihr müsst sicher durch Mittelerde gelangen. So sprach Gandalf nur noch: "Flieht ihr Narren!""

Im großen und ganzen müsst ihr schnellst möglich eurer Abenteuer beenden. Bevor Saurons Truppen euch gnadenlos niederstrecken. Deshalb wird vom Turnierorganisator (TO) oder Judge ein Zeit vorgegeben. Ich habe das Event auf 60 Minuten pro Runde gesetzt. Wobei jeweils die Teams nur die Hälfte der Zeit zur Verfügung haben. Sprich im Falle des Sideevents 30 Min. pro Runde pro Team. Jedoch kann die Gesamtspielzeit zwischen 120-60 Minuten variieren je nach ermessen des TO's. - Ich empfehle es in Abhängigkeit der Szenarien zu stellen.- Dabei werden die Runden wie folgt gespielt:
Team 1 beginnt und Team 2 startet für Team 1 die Schachuhr (GANZ WICHTIG man benötigt eine Schachuhr bzw. eine Schachuhr-App - Dafür benutzte ich die App ChessClock von Chess.com). So wird auch ersichtlich warum Team 2 die Zeit für Team 1 startet.
Dann spielen die Spieler immer wie folgt erklärt folgende Rundenphasen ab:
Team 1 - Phase 1 - Ressourcen & Planung
Team 2 - Phase 1 - Ressourcen & Planung
Team 1 - Phase 2 - Abenteuer & Reise
Team 2 - Phase 2 - Abenteuer & Reise
Team 1 - Phase 3 - Begegnung & Kampf & Auffrischung
Team 2 - Phase 3 - Begegnung & Kampf & Auffrischung
Team 1 - Phase 1 - ... [usw.]
Nach Beenden der jeweiligen Phasen betätigen die Aktivenspieler die Schachuhr und starten die Zeit für die Gegner.
Dann wird dies so lange wiederholt bis folgende Ereignisse eintreten:
Begegnungsdeck besiegt:
Absolviert ein Team das Abenteuer so wird nach dieser Phase das Spiel beendet. Außer Team 1 beendet das Spiel, so darf Team 2 die jeweilige Phase noch spielen. Falls Team 2 es nicht schafft, gewinnt Team 1. Schafft es Team 2, so entscheidet die Wertung über den Sieg.
Turnierpunkte Wertung:
Sieg 5 Pkt.
Unentschieden 2 Pkt. (Gemeinsamer Sieg)
Niederlage 0 Pkt.
Das Team wird besiegt:
Wird ein Team besiegt ist das Spiel beendet. Wird Team 1 besiegt, spielt Team 2 die jeweilige Phase ebenfalls zu Ende. Stirbt es nicht, gewinnt es. Werden sie auch besiegt, gibt es ein Unentschieden.
Turnierpunkte Wertung:
Sieg 5 Pkt.
Unentschieden 1 Pkt. (Gemeinsame Niederlage)
Niederlage 0 Pkt.
Zeit läuft ab:
Wird die Zeit bei einem Team überschreitet, so gewinnt automatisch das Gegnerische Team und das Spiel ist beendet.
Turnierpunkte Wertung:
Sieg 5 Pkt.
Niederlage 0 Pkt.

Der TO/Judge wählt die Szenarien aus. Bei Ansetzung des Turniers gibt der TO bekannt, welche Szenarios gespielt werden können. Ich wählte die Szenarien des Düsterwaldzykluses 3-6 sowie die Szenarien aus der Khazad-Dum-Erweiterung. Die Szenarien-Karten sowie die für alle Szenarien benötigten Begegnungskarten müssen von allen Spielern mitgebracht werden, sofern sie sich nicht als Team absprechen. Die Rundenanzahl gibt der TO vor. Bei meinem best of Three waren es 2 bzw 3 Runden. - Ich empfehle es abhängig von der Spieleranzahl zu machen.- Am Turniertag selber entscheidet der TO Vorort welche Szenarien gespielt werden, so kann er eine ganz eigene Geschichte entwickeln oder eine Szenario durchlauf aus einer Box thematisch durchziehen. Es bleibt bis kurz vor Runden beginn, jedoch unbekannt welches Szenario gespielt wird. Ich wählt des Szenario "die Hügel von Emin Muil" (Düserwaldzyklus) und "Die schwarze Grube"(Aus der Khazad Dum Erweiterung) Die Runde startet erst dann wenn die Vorbereitungen für die Szenarien von allen Spielern erfüllt wurde.
Um es den Spielern, leichter oder schwerer zu machen, kann der TO bei Ansetzung des Turniers wählen, ob es einen beschränkten Modus oder einen erweiterten Modus gibt. Beschränkt bedeutet ein Deck für alle Szenarien. Erweitert bedeutet, man kann auf die Szenarien reagieren und die Decks ein wenig umändern. Ich wählte den beschränkten Modus.


Dies zum groben Spiel.

Während der Planung und Durchführung ist mir ein Knackpunkt aufgefallen, welcher dem Turnier ein schlechtes/missverständliches Image geben könnten.

Kritik - Zeit:
"Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel" ist ein entspanntes kooperatives Spiel, doch nun taucht ein Zeitfaktor auf, den es für gewöhnlich nicht gibt. Da gibt es auch die größte Kritik von Spielern, wie ich es mitbekommen habe. Jedoch denke ich, ist es auch ein plus Punkt, denn Absprachen müssen präziser sein, Aufgabenverteilungen klarer. Man sorgt dafür, dass die Teams enger zusammengeschweißt werden und wie ein Uhrwerk funktionieren können. Dadurch das es ein Team Turnier ist, besitzt es den größten Pluspunkt. Das Team steht im Mittelpunkt und man kann keine SOLO-Nummer draus machen. Darüber hinaus müssen Turniere leider Zeitlich begrenzt sein.

Wie kann man Zeitdruck und unglückliche Spiel vermeiden?

Der TO sollte frühzeitig jedes Szenario, dass er vielleicht spielen möchte, mit einem Kumpel nochmal mit dem selben Zeitdruck durchspielen um zu sehen, welches seiner gewünschten Szenarien, den Anforderungen entspricht. Jedoch ist es völlig legitim gegen Ende des Turniers schwierigere Szenarien zu wählen, sodass die Teams ein wenig gegen Ende hin gefordert werden. Darüber hinaus kann der TO auch nach einem Zeitlich doch nicht so machbaren Szenario ein einfacheres wählen.

Beachtet der TO meine Hinweise, sehe ich keinen großartigen Schwierigkeiten, dass das Rennen gegen den Schatten ein erfolgreiches, cooles und freudiges Event wird.

Im Großen und Ganzen empfand ich das Turnier richtig cool. Die Organisation (trotz Zeitmangels wegen Uni und Gamescom) hat mir sehr viel Spaß bereitet und ich freue mich darauf vielleicht bald im Raum Köln/Düsseldorf/Wuppertal Gegen den Schatten Turniere stattfinden zu lassen.

MfG

Tesdeor

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Pauli
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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von Pauli » Fr 21. Aug 2015, 13:12

Danke für den Bericht :)

Pauli :)
Vertraue niemals einem Stollentroll ;)

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von JanB » Fr 21. Aug 2015, 14:15

Hallo Tesdeor,

schön, dass Du uns den erhofften Bericht lieferst.

Wie im einzelnen so ein Event ausgetragen wird, war mir nach der Durchsicht des Regelwerks, dass du hier an anderer Stelle verlinkt hattest schon ungefähr klar. Doch wie so etwas genau in der Praxis funktioniert hat, wäre für mich von Interesse. Du hast den genauen Ablauf, quasi phasenweise beschrieben. Wenn also das erste Team während einer Phase gewonnen/verloren hat, bleibt dem 2. Team genau nur diese eine Phase (nicht Runde), um gleichzuziehen bzw. zu gewinnen? Interessant.
Tesdeor hat geschrieben:Nach leider nur zwei Runden, war es dann schon entschieden.
Was genau ist denn passiert bzw. was genau wurde denn überhaupt gespielt und ist "Runden", so wie du es schreibst, mit einer Runde in einem Spiel gleichzustellen oder waren es quasi zwei Durchgänge/Szenarien?
Umterm Strich hast Du viel über die Organisation geschrieben, wenig darüber, was genau gespielt wurde, wie die Teams zusammengearbeitet haben bzw. wie sie dieses Event empfanden. Da würde ich gern noch mehr Infos haben, sofern vorhanden.

Gab es eigentlich sowas wie "Strafminuten"? Dass das gegnerische Team quasi darauf aufgepasst hat, dass innerhalb eines Teams nicht über Karten in den Händen gesprochen wurde - so wie es im Regelwerk steht?
Tesdeor hat geschrieben:"Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel" ist ein entspanntes kooperatives Spiel, doch nun taucht ein Zeitfaktor auf, den es für gewöhnlich nicht gibt. Da gibt es auch die größte Kritik von Spielern, wie ich es mitbekommen habe. Jedoch denke ich, ist es auch ein plus Punkt, denn Absprachen müssen präziser sein, Aufgabenverteilungen klarer. Man sorgt dafür, dass die Teams enger zusammengeschweißt werden und wie ein Uhrwerk funktionieren können. Dadurch das es ein Team Turnier ist, besitzt es den größten Pluspunkt. Das Team steht im Mittelpunkt und man kann keine SOLO-Nummer draus machen. Darüber hinaus müssen Turniere leider Zeitlich begrenzt sein.
Das wäre auch mein Kritikpunkt. Ich glaube meine Mitspieler würden mich steinigen, wenn ich ständig mit ner Uhr hinter ihnen sitzen würde, nur damit das Abenteuer schnell rum ist. Meiner Meinung nach geht da viel zu viel Atmosphäre flöten. Präzise Absprachen erinnern mich stark ans Militär :)

Bezüglich der Punktewertung .. ich weiß, man muss da ne feste Schiene fahren .. schade nur, dass es irgendwie keine Pluspunkte für gute Manöver gibt. Quasi Punkte, die das gegnerische Team an das gerade Spielende vergibt. Werden sicher nicht oft verteilt, zeigen aber wieder einen kooperativen Aspekt.

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von Jaxa » Fr 21. Aug 2015, 14:51

Danke für den Bericht! :)
JanB hat geschrieben:
Tesdeor hat geschrieben:Nach leider nur zwei Runden, war es dann schon entschieden.
Was genau ist denn passiert bzw. was genau wurde denn überhaupt gespielt und ist "Runden", so wie du es schreibst, mit einer Runde in einem Spiel gleichzustellen oder waren es quasi zwei Durchgänge/Szenarien?
Ich denke, es sind 2 gespielte Szenarien gemeint gewesen. Vermutlich waren 3 geplant, aber ein Team hatte bereits nach zwei Szenarien gewonnen, da es beide für sich entscheiden konnte.
JanB hat geschrieben:
Tesdeor hat geschrieben:"Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel" ist ein entspanntes kooperatives Spiel, doch nun taucht ein Zeitfaktor auf, den es für gewöhnlich nicht gibt. Da gibt es auch die größte Kritik von Spielern, wie ich es mitbekommen habe. Jedoch denke ich, ist es auch ein plus Punkt, denn Absprachen müssen präziser sein, Aufgabenverteilungen klarer. Man sorgt dafür, dass die Teams enger zusammengeschweißt werden und wie ein Uhrwerk funktionieren können. Dadurch das es ein Team Turnier ist, besitzt es den größten Pluspunkt. Das Team steht im Mittelpunkt und man kann keine SOLO-Nummer draus machen. Darüber hinaus müssen Turniere leider Zeitlich begrenzt sein.
Das wäre auch mein Kritikpunkt. Ich glaube meine Mitspieler würden mich steinigen, wenn ich ständig mit ner Uhr hinter ihnen sitzen würde, nur damit das Abenteuer schnell rum ist. Meiner Meinung nach geht da viel zu viel Atmosphäre flöten. Präzise Absprachen erinnern mich stark ans Militär :)
Ja, das waren/sind auch meine Bedenken. Allerdings ist der Zeitfaktor ja nur dann entscheidend, wenn nicht schon zuvor ein Team das Szenario innerhalb der Zeitvorgabe siegreich beenden kann. Dann zählt ja nur noch, ob das andere Team in der gleichen Spielphase fertig wird oder nicht, unabhängig von der verbrauchten Zeit der Teams. Wie waren da denn die Erfahrungen beim Turnier? Wurde es zeitlich für ein oder beide Teams mal eng?

Wie Du ja schreibst, ist es bei dieser Art Turnier natürlich vorteilhaft, gleich im Team mit einem Mitspieler anzutreten, mit dem man schon häufiger gespielt hat. Das ist natürlich etwas blöd für diejenigen, die alleine an dem Turnier teilnehmen wollen und einen Spielepartner erst vor Ort zugelost bekommen. Hm, wie wäre es denn zusätzlich noch mit einem Turnier für solo antretende Spieler? Der TO sollte in diesem Fall dann natürlich Szenarien wählen, die auch mit Solodecks zu meistern sind.
So könnte man quasi das Turnier sowohl im Einzel wie auch im Doppel besteiten, wie beim Tennis. :D

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von doomguard » Fr 21. Aug 2015, 16:26

Hm, wie wäre es denn zusätzlich noch mit einem Turnier für solo antretende Spieler? Der TO sollte in diesem Fall dann natürlich Szenarien wählen, die auch mit Solodecks zu meistern sind.
So könnte man quasi das Turnier sowohl im Einzel wie auch im Doppel besteiten, wie beim Tennis. :D
ist vermutlich schwierig, weil beim Team ja die Teams gegenseitig auch die kontrolle übernehmen. wenn man solo spielt, kontrolliert einen ja keiner. bzw. wenn es einer täte, dann kann man die auch gleich zu einem Team umfunktionieren.

ich würde eher einen unterschied, zwischen Modus "festes Team" und Modus "zufallsteam" sehen. d.h. alle Teams werden zufällig ermittelt. dann kann man auch bei nur 2 Teams, verschiedene Konstellationen haben. und, sogar einen Gesamtsieger. man bekommt ja punkte für jedes spiel.

glaube, bei einem zufallsteam-Szenario würden sich mehr anmelden, da ich denke, es gibt deutlich mehr spieler, die hdr auch alleine, bzw. ohne festen Partner spielen, bzw. auch welche mit festem Partner kommen auch, wenn der Partner mal keine zeit hat. also, unterm strich, mehr spielen insgesamt, und das ist gut.

EDIT NACHTRAG: man kann Teams trotzdem einen Bonus geben, indem sie für das erste spiel in ihrem festen team bleiben dürfen, und falls es zufällig nochmal ermittelt wird, auch ein 2. mal. dann hätten diese ein sicheren teampartner, mit dem sie gut können und die Chance, den noch ein 2. mal zu erwischen, also ein Vorteil, aber nicht ganz so stark, wie er wäre, wenn das Team die ganze zeit zusammen bliebe und die anderen zufällig wären.

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von Jaxa » Fr 21. Aug 2015, 17:09

doomguard hat geschrieben:
Hm, wie wäre es denn zusätzlich noch mit einem Turnier für solo antretende Spieler? Der TO sollte in diesem Fall dann natürlich Szenarien wählen, die auch mit Solodecks zu meistern sind.
So könnte man quasi das Turnier sowohl im Einzel wie auch im Doppel besteiten, wie beim Tennis. :D
ist vermutlich schwierig, weil beim Team ja die Teams gegenseitig auch die kontrolle übernehmen. wenn man solo spielt, kontrolliert einen ja keiner. bzw. wenn es einer täte, dann kann man die auch gleich zu einem Team umfunktionieren.
Nö, statt zwei gegen zwei spielt da ja einer gegen einen (jeder an seinem eigenen Szenario mit seinem eigenem Deck). Die kontrollieren sich dann ja gegenseitig.
doomguard hat geschrieben: ich würde eher einen unterschied, zwischen Modus "festes Team" und Modus "zufallsteam" sehen. d.h. alle Teams werden zufällig ermittelt. dann kann man auch bei nur 2 Teams, verschiedene Konstellationen haben. und, sogar einen Gesamtsieger. man bekommt ja punkte für jedes spiel.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Aber wenn Du Dein (Universal-)Deck schon vor Turnierbeginn zusammengestellt haben musst, dürfen keinen Teams zusammengelost werden, die auch nur einen gleichen Helden nutzen.

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von doomguard » Fr 21. Aug 2015, 18:49

Jaxa hat geschrieben:Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Aber wenn Du Dein (Universal-)Deck schon vor Turnierbeginn zusammengestellt haben musst, dürfen keinen Teams zusammengelost werden, die auch nur einen gleichen Helden nutzen.
korrekt, es müste also erlaubt sein, 3 jeweils gleichsphärige ersatzhelden mit zu nehmen und dann nach kurzer absprache zu ersetzen (dann kann das deck ja glech bleiben, und bei gleichem Helden, muss man halt kurz sprechen, wer ersetzt). dann klappt es auf jeden fall.

solo gegenseitig kontrollieren wäre mir zu fad, dann kann ich auch alleine zu hause spielen ;) sooo dolle wird der preis schon nicht sein ^^

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Re: Bericht: Rennen gegen den Schatten Turnier

Beitrag von Imperator » Di 25. Aug 2015, 12:19

Ich würde das gar nicht so kompliziert machen.
Bei X-Wing sind Team Turniere (zumindest hier im Norden) Gang und Gäbe.

Ich würde gleich ein 2er TeamTurnier veranstalten. Das einzige Problem wäre das "mogeln" während des Spiels. Da müssten halt genug Judges vorort sein, so dass jeder Judge maximal zwei Tische direkt im Auge hat.
Bei 10 Tischen und 20 Spieler wären das halt 5 Schiedsrichter.


Alternativ spielt man zeitversetzt:
20 Spieler, 5 2er in Teams a) und 5 2er in Teams b)

Team a) spielt zuerst das Szenario und wird direkt von einem Team aus b) kontrolliert.

Dann wird gewechselt. Derjenige, der kontrolliert hat, wird jetzt von dem anderen Team kontrolliert.

Das erhöht zwar die Spieldauer, aber da man ständig was zu tun hat (Wechsel Judge/ Spieler) sollte einem nicht langweilig werden.^^

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