SPIEL 2017 - Messe Essen

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Gorger
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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Gorger » Mo 6. Nov 2017, 08:08

Klar dürft ihr diskutieren, das sollt ihr sogar :) Wollte nur mal meine Sichtweise zu Protokoll geben ;)

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Thanatos
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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Thanatos » Mo 6. Nov 2017, 08:21

Beckikaze hat geschrieben:
So 5. Nov 2017, 19:21
Die werden allerdings wohl auch deswegen zu mau abgesetzt, weil die für den Preis keiner haben will.
Nüchtern betrachtet haben diese Erweiterungen für die 1. Edition mehr als das doppelte gekostet. Das alte Grundspiel hatte eine UVP von 90€, Straßenpreis war zwischen 70 und 80€.

Das bekommt man nun (abzüglich der Komponenten, die man in der 2. Edition nicht benötigt) für 45€.

Die beiden Erweiterungen hab ich nicht mehr genau auf dem Schirm, aber die lagen zusammen auch bei rund 80-90€ *mein*

Auch hier: Nicht benötigter Kram raus, Preis um die Hälfte gesenkt.

Das Einzige, was mich an den Produkten stört, ist die labberige Box, die den Fronteinsatz nicht lange überlegt.
Thanatos

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SirWillibald
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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von SirWillibald » Mo 6. Nov 2017, 20:03

Thanatos hat geschrieben:
Mo 6. Nov 2017, 08:21
Das Einzige, was mich an den Produkten stört, ist die labberige Box, die den Fronteinsatz nicht lange überlegt.
Ah watt, hab alle meine Spielplanteile in einer einzigen dieser Boxen untergebracht, ein bisschen Foamboard wirkt Wunder... ;)

https://boardgamegeek.com/thread/176303 ... nightmares
Gruß,
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sg181
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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von sg181 » Di 7. Nov 2017, 12:46

Thanatos hat geschrieben:
Mo 6. Nov 2017, 08:21
Nüchtern betrachtet haben diese Erweiterungen für die 1. Edition mehr als das doppelte gekostet. Das alte Grundspiel hatte eine UVP von 90€, Straßenpreis war zwischen 70 und 80€.

Das bekommt man nun (abzüglich der Komponenten, die man in der 2. Edition nicht benötigt) für 45€.
Das stimmt so aber nicht ganz, denn du sprichst hier nur vom Spielmaterial. Das, was den meisten aber an den Materialerweiterungen fehlt, sind Szenarien. Und da ist der Unterschied schon deutlich größer, denn das Basisspiel Ed. 1 hatte 5 Szenarien, während die Erweiterungen nur je 1 Szenario mitbringen.
Mir ist natürlich bewusst, dass eine Konvertierung der Ed. 1 Szenrien nicht so einfach ist, und von diesen Erweiterungen auch gar nicht beabsichtigt war. Das sich so viele über den Preis ärgern liegt, denke ich daran, dass sie die Erweiterung eher für die Szenarien kaufen würden und weniger Interesse am Spielmaterial haben. Da es auch noch keine Alternativen für zusätzliche Szenarien gibt (die leidige DLC-Übersetzungsthematik) stören sich hier recht viele Leute am hohen Preis für ein Szenario. Gäbe es mehr Alternativen, würden viele die Erweiterungen einfach nicht kaufen, aber auch nicht so sehr über den Preis meckern. So zumindest mein Gefühl.

Ich persönlich möchte allerdings hier gar nicht über den Preis meckern, da ich selbst das Nachschub-Problem nicht habe.

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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Gezeitenfürst » Di 7. Nov 2017, 18:08

Hida Tetsuo hat geschrieben:
Fr 3. Nov 2017, 12:49
Warum sollten die Aussteller ihre Produkte verrammschen?
Die Produktionskosten und die Preise für Ausstellerflächen sind mit Sicherheit nicht gesunken.

Gerade Neuheiten sollten auf keinen Fall günstiger sein, als im regulären Handel.

Jedenfalls ist die Messe über die letzten Jahren nicht mehr sonderlich geeignet sich haufenweise Schnäppchen zu ergattern.
Bundles sind okay, aber meist spart man dabei auch nur noch 5-10 Euro. Und das ist in meinen Augen okay.

Da hat halt jeder seine eigene Sichtweise. ;-)
Niemand spricht hier von verrammschen.

5-10 Euro für ein Bundle ist aber durchaus okay. Aber selbst das gab es an den allerwenigsten Ständen. Ich kann grad keine 5 zusammen bekommen...

Wenn ich ein Grundspiel mit beiden Erweiterungen kaufe, und es zusammen 100 Euro kommt, freue ich mich auch über 5 Euro Rabatt. Aber den sucht man leider vergebens.

Kommt hinzu, dass die Spannweiten Der Preise in Essen stellenweise gigantisch war. Von 70 bis 95 Euro für ein deutsches IA war alles dabei.
Ich kann dumme Menschen sehen.

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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von kasi36 » Di 7. Nov 2017, 21:15

Mal kurz so nebenbei:
Am Original Titan Forge Stand habe ich Lobotomy für 90 EUR gekauft. Der Preis liegt im Vergleich zu anderen Preisen höchstens im Mittelfeld, wenn nicht sogar besser...

Am Prodos Stand gab es AVP 2nd Edition für 40! EUR.... ich glaube den Preis hat niemand sonst geschlagen...

Falls jetzt jemand sagt, dass es sich ja um englische Firmen handelt: Robinson Crusoe habe ich bei Pegasus-Spiele für 29 EUR gekauft. Auch der Preis ist relativ gut...

Warum also sollten Hersteller ihre Ware günstiger anbieten? Weil er sie dadurch verkauft natürlich! Ich würde doch eher fragen: Warum bietet ein Hersteller seine Ware teurer als woanders an? Dann kann er gleich darauf verzichten. Und wenn er sie doch anbietet, hat das auch etwas von: Unsere Kunden sind vielleicht dumm genug sich über den Tisch ziehen zu lassen....

Sind aber nur meine persönlichen Gedanken

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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Thanatos » Mi 8. Nov 2017, 00:39

kasi36 hat geschrieben:
Di 7. Nov 2017, 21:15
Mal kurz so nebenbei:
Am Original Titan Forge Stand habe ich Lobotomy für 90 EUR gekauft. Der Preis liegt im Vergleich zu anderen Preisen höchstens im Mittelfeld, wenn nicht sogar besser...

Am Prodos Stand gab es AVP 2nd Edition für 40! EUR.... ich glaube den Preis hat niemand sonst geschlagen...

Falls jetzt jemand sagt, dass es sich ja um englische Firmen handelt: Robinson Crusoe habe ich bei Pegasus-Spiele für 29 EUR gekauft. Auch der Preis ist relativ gut...

Warum also sollten Hersteller ihre Ware günstiger anbieten? Weil er sie dadurch verkauft natürlich! Ich würde doch eher fragen: Warum bietet ein Hersteller seine Ware teurer als woanders an? Dann kann er gleich darauf verzichten. Und wenn er sie doch anbietet, hat das auch etwas von: Unsere Kunden sind vielleicht dumm genug sich über den Tisch ziehen zu lassen....

Sind aber nur meine persönlichen Gedanken
Es ist ganz einfach: Wenn ein Verlag seine Spiele unter seiner eigenen UVP verkauft, kann er schlecht den Händlern erklären, warum diese sich an der UVP orientieren sollen.

Ergo: Der Preisanker des Spiels ist beschädigt.

Daraus folgt: Händler verzichten darauf, Spiele des jeweiligen Verlages anzubieten, weil da zuwenig Marge drin ist.

Bestes Beispiel: Prodos. Wenn Du drei Händler in Deutschland findest, die Prodos in annehmbarer Produktbreite anbieten, dann bist Du schon gut
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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Troi McLure » Mi 8. Nov 2017, 01:04

kasi36 hat geschrieben:
Di 7. Nov 2017, 21:15
Warum also sollten Hersteller ihre Ware günstiger anbieten? Weil er sie dadurch verkauft natürlich! Ich würde doch eher fragen: Warum bietet ein Hersteller seine Ware teurer als woanders an? Dann kann er gleich darauf verzichten. Und wenn er sie doch anbietet, hat das auch etwas von: Unsere Kunden sind vielleicht dumm genug sich über den Tisch ziehen zu lassen....
Wie bereits oben geschrieben, sind viele der großen Verlage hauptsächlich zu Werbezwecken auf der Messe vertreten und bieten dann nur "zwangsweise" auch einen Verkauf an. Ansonsten glaube ruhig Thanatos. Er kennt die Verlags- und Händlerseite sehr gut. ;)

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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von kasi36 » Mi 8. Nov 2017, 11:16

Das versteh ich gerade nicht. Gibt es Richtlinien, dass man nur ausstellen kann, wenn man auch verkauft? Oder wo soll dieser Zwang herkommen?

Und bei aller Liebe: Thanatos mag sich damit auskennen (das will ich ihm gar nicht in Abrede stellen) aber seine Argumentation fliegt ihm am Beispiel Pegasus Spiele doch deutlich um die Ohren. Pegasus Spiele hat sein hauseigenes Spiel Robinson Crusoe für 29 EUR verscherbelt. Und ich hoffe niemand will sich hier damit blamieren zu behaupten, es gäbe kaum Händler die Pegasus Spiele vertreiben.

Somit ist es durchaus problemlos möglich, Spiele (zumindest die älteren) auch günstiger auf der Messe anzubieten (was ja durchaus mal normal war und auch auf anderen Messen gang und gebe ist). Bloß Asmodee ist da ziemlich überteuert und verquer.
Vllt. muss man als Kunde in Betracht ziehen, dass es hier um erwerbswirtschaftliche Unternehmen geht die halt das Ziel der Gewinnmaximierung haben. Aber als Firma muss man nunmal bei solchen Fällen auch die Kritik der Kunden akzeptieren. Denn man kann noch so viel argumentieren: Die Preisdifferenz bleibt...

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Re: SPIEL 2017 - Messe Essen

Beitrag von Trakanon » Mi 8. Nov 2017, 11:37

Asmodees Preispolitik auf der Messe war, dass die Händler geschützt werden. Es gab keine billigeren Angebote, damit die eigenen Preise nicht unter denen der Händler liegen.

Bedenkt bitte immer, dass Asmodee nur auf der Messe an Endkunden verkauft. Ansonsten beliefert Asmodee ausschließlich den Handel. Unsere direkten Kunden sind also nicht die Endverbraucher, sondern der Handel.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, unsere eigenen UVPs nicht zu unterbieten und keine Messe-Schnäppchen anzubieten, damit wir nicht in Konkurrenz zu unseren direkten Kunden - dem Handel - treten.

Wenn andere Verlage das anders sehen und praktizieren, können sie das gerne tun. Wir haben uns aber für den Schutz des Handels entschieden.

Das hat nichts mit Abzocke zu tun.
Marco Reinartz
ASMODEE GmbH
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