Events bzw. Organized Play?

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Zukar
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Re: Events bzw. Organized Play?

Beitrag von Zukar » Di 3. Okt 2017, 02:50

Doch, ich denke, die Lure ist ein sehr guter Vergleich.
Deine Hauptaussage war ja, wer ist den schon bereit 250,00 € für ein Spielewochenende auszugeben?
Die Leute reisen doch auch für ein Siedlerwochenende quer durch Deutschland. :|

Aber gerade bei dem Arkham LCG - Invokation Event (was ich persönlich bis jetzt eher als lahm empfinde von den Preise/Spielwert) passiert hier etwas, was mich gerade wieder in der Annahme bestärkt, dass soetwas klappen kann. Eventuell eben gerade, weil es nicht ein Turnierspiel ist.
Wir haben jetzt in Osnabrück 16 feste Anmeldungen, gut, d.h. in der Regel kommen dann wohl so 12 Leute... Und mit 85 km Anreise liegt das für mich sogar noch im näheren Bereich, wenn ich so sehe, wo die Leute alle herkommen.

Ich hab dort schon öfter Turniere/Regionals organisiert, da gab es wesentlich geilere Preise (Matten, Promos + Poster, Acryl-/Holz-Token, Pokal, Metallpins/Münzen), ergänzt vom Ladenbesitzer um diverse Raritäten aus alte Turnierkits und gesponsorten Trostpreisen (Packs, die einzelnd schon mehr wert waren als die Startgebür) - für die Hälfte der Startgebühr im direkten Vergleich zum Arkham LCG.Und es "ging um was" - Bye fürs nächstgrößere Turnier.. - Also alles in allem, nicht nur "Bling-Bling"
Anmeldungen 9, Teilnehmer: 5. :cry: Dafür aber fast immer die gleichen Gesichter, egal welche System. ;)


Also, wie könnte ein deutsches Arkham Night von statten gehen?

Klar, das Problem ist, wenn es "offiziel" organisiert ist, das die Leute (sollte man da die Turnierspieler abgrenzen) Dinge erwarten, die so nicht realisierbar sind, bzw. Forderungen stellen, die an dem gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Die persönlichen Beleidigungen, die man teilweise von den Teilnehmern direkt kassiert, lassen wir da mal außen vor. Du hast es meiner Meinung sogar noch sehr harmlos ausgedrückt.
Und ob es sich für den Veranstalter finanziell lohnt - buchen wir es unter Werbekosten...

Wenn man es "privat" organisiert ist es bestenfalls ein Geldgrab, falls es genug Aufmerksamkeit bekommt - wie du schon so treffend anmerktest und - leider - haben wir da ja dass konkrete Beispiel.

Ich möchte jetzt nicht die üblichen Turnierspieler quasi an den Prager stellen, sehe aber da im direkten Vergleich doch eher Chancen.
Mensch, nicht Zylon
"Krieg der Sterne: Jäger der X-Flügel Klasse - Das Miniaturenspiel"-Fan

Nyarly
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Re: Events bzw. Organized Play?

Beitrag von Nyarly » Di 3. Okt 2017, 08:36

Ich glaube ihr verbeisst euch hier zu sehr auf den LCG Bereich. Der wird meiner Meinung nach aber schon sehr gut abgedeckt durch die DM welche von Asmodee dieses Jahr in Düsseldorf z. B. stattgefunden hat. Da kommen regelmäßig viele Leute, die sich zum Teil auch selbst um Übernachtungen etc. kümmern müssen. Da werden alle kompentativen Spiele der FFG Familie angeboten und da kann ich persönlich nichts mehr mit anfangen, weil da meist immer die gleichen Nasen sind und ich mich (was ein persönliches Problem ist) meist über einige Spieler aufrege. Macht halt kein Spaß wenn man irgendwo anreist, gegen zum Teil No Brainer Decks spielt, die einen nie ins Spiel kommen lassen. Ist aber ein anderes Thema.

Es werden aber hier Arkham Nights angesprochen und das sehe ich eher als die Arkham Horror Welt Convention. Das sind alles kooperative Spiele und es werden zusätzlich spezielle Szenarien oder Spielweisen angeboten. Und das ist der Clou dabei. Man kommt aus seiner gewohnten Spielgruppe raus und kann die Arkham Horror Games spielen und evtl auch kennen lernen. Ich würde das eher wie eine Rollenspiel Convention sehen, nur das man halt Brettspiele spielt.

Als Organisator kann da eigentlich nur Asmodee in Frage kommen, da die die Produktlinie vertreiben, entsprechend auch Supporter haben und am günstigsten weg kommen.

Warum das ganze in dem hintersten Kaff stattfinden soll weiß ich jetzt nicht. Asmodee hat ihre Verwaltung in Essen und da würde sich das Ruhrgebiet für sowas durchaus gut eigenen. Die Verkehrsanbindung ist gut und Lokalität, um sowas anzubieten gibt es auch genug.

Ich wäre auch klar für so ein Event in Deutschland.

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stahlwolle
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Re: Events bzw. Organized Play?

Beitrag von stahlwolle » Mi 4. Okt 2017, 12:09

Ich sehe das wie Nyarly, man sollte das eher als Arkham Horror Convention angehen und alle Spiele abdecken. Die Goodies der Arkham Horror Nights ist für die meisten Spiele angelegt. Die Marker sind universal in allen Spielen spielbar und dann gibt es noch ein paar spezielle Karten und das Szenario für das LCG.
Ich hätte ein paar Ideen für so ein Event, ob die alle realisierbar sind, sei mal dahin gestellt. Ich denke groß ;)
aka "Der schnarchende Sturm"

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