Arkham Horror LCG?

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Cold25
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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Cold25 » Di 26. Dez 2017, 00:00

Mich würde mal interessieren, wie ihr es bei der Dunwich Kampage mit den Spielerkarten gehalten habt. Es kommt ja auch ganz darauf an, ob ihr gewartet habt, bis der ganze Zyklus erschienen war oder ihr gleich losgespielt habt, sobald wieder ein Pack zur Verfügung stand.
Ich bin am überlegen ob ich alle Karten (die ich ins Deck nehmen darf) die bis zum Ende des Dunwich Zyklus erschienen sind schon mit in mein Deck nehme oder ich nur Karten verwende, die bis zum jeweiligen Szenario, dass ich spielen möchte erschienen sind. Daher interessiert mich mal eure Meinung dazu, vor allem auch ob das am Ende so entscheidend ist.
Beim HdR LCG habe ich immer alle Karten verwendet, die bis zum Ende, des gesamten Zyklus erschienen waren, dahingehend tendiere ich momentan.
Spielt gerade:
Herr der Ringe LCG: Ansturm auf Osgiliath
Arkham Horror LCG: Dunwich-Zyklus

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hatch
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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von hatch » Di 26. Dez 2017, 00:15

Ich hatte mir damals jedes Pack zum Erscheinungstermin geholt, jedoch mit dem Spielen erst begonnen, als die Kampagne komplett war. Dann habe ich, auch mit zweitem Coreset, alle Karten genommen und zwei Decks gebaut, bzw. mir interessante von Arkhamdb ausgesucht.
Wenn man die Karten erst nach dem entsprechenden Szenario nutzt, so wie es Einige damals vorschlugen, könnte man die Spielerkarten des letzten Packs gar nicht nutzen. Schalte ich die Spielerkarten bei jedem Pack erst frei, würde mich das Deck eventuell mehr xp kosten. Zudem las ich öfter, dass eine Kampagne von den Karten her komplett designt wird und dann auf die Mythospacks verteilt wird. Die Spielerkarten sind also nicht für ein bestimmtes Szenario hin konzipiert. Mit einigen Karten kann ein Deck wirklich aufgewertet werden, aber ob man es dadurch letztendlich zu leicht hat, wenn der Kartenpool etwas größer ist, wage ich zu bezweifeln.

Aber wie immer, letztendlich so, wie jeder möchte und am meisten Spaß daran hat :)

Scimi
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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Scimi » Di 26. Dez 2017, 03:02

Es gibt keinen wirklichen Grund, sich bei den vorhandenen Spielerkarten künstlich einzuschränken.

Es sei denn, man will irgendwie das Feeling der Fans nachstellen, als der Zyklus damals Pack für Pack erschien. Dann muss man aber auch immer einen Monat bis zum nächsten Szenario warten. ;)

Der einzige wirkliche Nachteil, der mir sonst dazu einfällt: Wenn mann alle Karten auf einen Schlag hat, übersieht man vielleicht ein paar interessante Karten in dem ganzen Haufen. Mit zwei, drei Karten für die eigene Klasse pro Monat hat man die sich immer sehr genau angeschaut, bei 20 Karten ist das vielleicht nicht mehr so. :?

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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Nyarly » Di 26. Dez 2017, 08:15

Wir verwenden auch immer sofort den ganzen Kartenpool. Zur Zeit spielen wir noch Dunwich und verwenden da sogar schon teilweise Karten aus der Carcosa Kampagne. Ich würde mich da auch nicht einschränken was das betrifft.

Crabble
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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Crabble » Di 26. Dez 2017, 13:39

Vom Design-Team her gilt ja auch für dieses LCG, dass die Szenarien immer in hinsicht auf den gesamten Kartenpool des Zykluses erstellt werden und deshalb diese ganzen Karten parallel entwickelt und später "willkürlich" auf die Abenteuerpacks verteilt werden. Von daher würde ich selbst maximal als Einschränkung spielen, dass man die Dunwish-Kampagne mal ohne Karten aus Carcosa und Co durchspielt aber wenn man das mal getan hat wird bei uns daheim auch der ganze Kartenpool genutzt. Immerhin will man ja die neuen Karten auch spielen und nicht künstlich warten, bis endlich der ganze Zyklus released wurde. :D
Mein Blog rund um das Herr der Ringe LCG: http://menofgondor.wordpress.com/

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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Cold25 » Do 8. Feb 2018, 21:40

Mich würde mal interessieren ob es große Unterschiede zwischen der Grundspielkampagne und der größeren Dunwich-Kampagne gibt?
Ist die Story bei Dunwich noch etwas dichter? Gibt es mehr Entscheidungsfreiheiten? Spielt sich Dunwich etwas anderes, kommen neue Spielmechaniken hinzu (ohne komplett zu spoilern)? Oder gibt es nicht soviele Unterschiede?
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Garthnait
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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Garthnait » Do 8. Feb 2018, 21:54

Naja, die Grundspielkampagne ist ja nur der Auftakt. Dunwich geht schon viel tiefer und die Szenarios haben alle einen kleinen mehr oder weniger Fokus. Spielmechainken jetzt nicht direkt, aber es spielt sich halt schon etwas anders.

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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Scimi » Fr 9. Feb 2018, 02:10

Die Grundspielkampagne ist mehr oder weniger "ein Abend in Arkham". Man startet abends in seinem Haus, rennt dann bis Mitternacht durch die Straßen und hat danach das Finale im Wald. Und das erste Szenario ist mehr oder weniger ein Tutorial.

Dunwich bringt das alles auf einen größeren Maßstab: Mehr Szenarien, die sich unterscheiden, mehr Seiten Text, um Auflösungen und Zwischenszenen zu beschreiben, mehr Karten, um Charaktere und Gegner darzustellen, mehr Entscheidungen, die getroffen werden können. Dazu baut Dunwich darauf auf, dass man das Spiel bereits beherrscht und kann daher vom ersten Szenario an in die Vollen gehen. Und jedes Szenario bietet eine einzigartige Herausforderung, die es von allen anderen unterscheidet und es wird eine Weile dauern, ein Deck zu finden, dass mit allen Schwierigkeiten gleich gut klar kommt.

Von der Story her macht Dunwich durchaus mehr her als das Grundspiel, vor allem für Leute, die die Lovecraft-Geschichten gelesen haben und mit den ganzen Orten und Charakteren etwas verbinden können. Aber man darf sich nicht zuviel erwarten, es bleibt immer noch ein Kartenspiel, bei dem man Hinweismärkchen sammelt und Monster umkloppt. Die mechanischen Herausforderungen stehen immer deutlich vor der Atmosphäre und das AH Kartenspiel kann eher durch cleveren Regeleinsatz beeindrucken als durch ausgefeilte Geschichten. Wer das will, wird wahrscheinlich durch die zahlreichen Cthulhu-Tischrollenspiele besser bedient.

Aber auch von den Regeln her würde ich sagen, dass Dunwich letztlich die Grundboxkampagne in groß ist. Decks und Taktiken, die sich im Grundspiel bewährt haben, funktionieren auch hier und man hat viele Gelegenheiten, das Gelernte umzusetzen. Bei Carcosa muss man, finde ich, mehr umdenken und sein Vorgehen ganz anders gestalten und es ist weniger offensichtlich, welches Vorgehen das Günstige ist.

Das ist jetzt allerdings die Meinung nach mehreren Spielen und mit etwas zeitlichem Abstand. Als der Zyklus herauskam und ich die Szenarien zum ersten Mal gespielt habe, hatte ich sehr viel Spaß damit, die Szenarien zu erkunden und die Geschichte Stück für Stück zu erleben. Ich würde es einfach mal anspielen, ich denke, dann merkt man sehr schnell, wie das so ist.

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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von Gambit » Di 6. Mär 2018, 11:32

Die Story bei Dunwich (wie bereits geschrieben) ist deutlich dichter als bei der Grundspiel Mini-Kampagne. Ich habe mit meiner Freundin jetzt die ersten 2 Szenarien aus der Carcosa Box gespielt und was Story und Entscheidungen betrifft, ist das bisher noch eine ganze Ecke eindrucksvoller als Dunwich :)
Laufende KS: THE 7th CONTINENT – What Goes Up, Must Come Down, Secrets of the lost Station, Nemesis, Machina Arcana ~ From Beyond

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Re: Arkham Horror LCG?

Beitrag von nachtwolf » So 25. Mär 2018, 00:08

Habe noch keine Ankündigung gesehen, darum die Frage.. wird Forgotten Age auch auf deutsch erscheinen? Falls ja, zeitnah zur englischen, ähnlich wie Carcosa?

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