Deckbau mit 2 Grundboxen

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Jon Snow
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Jon Snow » Sa 4. Nov 2017, 12:49

Stimme da Scimi zu. Du bist zwar mit einer Box ein wenig eingeschränkt für zwei Ermittler, aber gerade wenn du die ersten Erweiterungen hast legt sich das relativ schnell. Klar es gibt wenige Karten die man gerne mehrmals hätte aber das relativiert sich schon, gerade wenn jetzt der 2te Zyklus durch ist, kann ich mir vorstellen das dann ein zweites Core Set noch weniger Karten hat die man mehrmals haben will.

Ich fahre gut mit nur 1 Box, und das bei allen LCGs die ich besitze oder besitzt habe (GoT ist hier die Ausnahme, da kann man theoretisch erst bei 3 Boxen auf Turnierebene gut mitmischen)
Es kommt halt drauf an, man kann die Szenarien alle gut schaffen ohne eine zweite Grundbox, es ist nicht so das man sie zwingend braucht, und für den Deckbau relativiert es sich in meinen Augen mit immer mehr Erweiterungen. Kommt natürlich auch drauf an wie oft du spielst, wenn du weißt du kommst durch andere SPiele etc. nicht allzu oft zum spielen, dann kann man auch überlegen ob man mit einer Box auskommt.


Aber ich denke auch, wenn man weiß worauf man sich einlässt, und das ist mit LCGs halt eher die teuere Seite der Brettspiele, dann ist man durchaus auch bereit dazu die 30 Euro extra in die Hand zu nehmen, wobei ich auch hier, ähnlich wie Scimi, verstehen wenn man sich keine zweite kauft.
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Cold25 » Sa 4. Nov 2017, 14:18

Cold25 hat geschrieben:
Sa 4. Nov 2017, 00:17
Was gibt es sonst noch für Gründe oder Vorteile mit zwei statt mit 1 Ermittler zu spielen? In HdR werden ja zB. bestimmte Spielmechaniken wie Fernkampf oder Schildwache erst aktiv, wenn es zwei Spieler gibt. Eventuell könnte etwas derartiges ja auch ein Grund sein bei Arkham Horror mit zwei Ermittlern zu spielen. Klärt mich doch bitte mal auf, denn zur Zeit ist die Grundbox noch im Angebot, wenn sie denn wirklich nötig ist :)
Danke erstmal für die Antworten, ich zitiere mich aber selber nochmal, weil mich eine Antwort für meine zweite Frage dennoch mal interessieren würde. Da ich Solospieler bin, könnte ich ja theoretisch auch nur mit einem Ermittler spielen. Was bringt es mir mit 2 zu spielen?
Was für Vor-oder Nachteile hat das?
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Jon Snow » Sa 4. Nov 2017, 15:23

Um es simpel auf einen Punkt runter zu bringen: ZEIT
Wenn es eins gibt was dir in diesem Spiel oft fehlt dann Zeit in form von Aktionen.
Je mehr Ermittler, desto mehr Aktionen und mehr Zeit.
Zumal du einen Ermittler auch nicht auf alles skillen kannst, du kannst zb nen Kämpfer nicht oder kaum auf nen Ermittler skillen der halbwegs gut ermitteln und somit Hinweise beschaffen kann. (Zumindest nicht auf höheren Schwierigkeitsgraden)
Ausserdem gibt es auch Orte wo halt die Ermittlerzahl skaliert, so bekommt man zb auf den Ort 2 Hinweise pro Ermittler, dementsprechend brauchst du auch in den allermeisten Fällen ne gewisse Anzahl an Hinweisen pro Ermittler.
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Scimi » Sa 4. Nov 2017, 16:41

Meiner Meinung nach bringt es dir keinen direkten Vorteil — im Sinne von das Sznario schaffen oder nicht — , mit 2+ Ermittlern zu spielen. Das kann bei einzelnen Szenarien etwas schwanken, aber quer über das, was bisher raus ist, gleicht es sich aus. Das Spiel skaliert eigentlich auch ganz gut für verschiedene Anzahlen von Ermittlern.

Der Hauptunterschied ist aus meiner Sicht der Deckbau — ein einzelner Ermittler muss mit allen Grundaufgaben des Spiels klarkommen: Ermitteln, Monster töten, Schaden und Horror wegstecken und Proben schaffen. Das schränkt den Deckbau etwas ein, weil man ja für jede dieser Situationen eine zuverlässige Lösung einpacken muss.

Innerhalb eines Teams kann man sich mehr spezialisieren und es werden andere Decks möglich, weil man z.B. nur noch mit Monstern klarkommen muss, aber das Umbringen an die Kollegin delegieren kann. Außerdem gibt es bestimmte Karten und Effekte, die für Teams besser oder anders funktionieren (im Prinzip alles, was nicht nur auf einen selbst, sondern auf "einen Ermittler" wirkt) und das Beisteuern von Karten zu den Proben anderer Emittler ist auch noch einmal anders. Dazu halt mehr Möglichkeiten, ein Szenario anzugehen, z.B. indem man sich aufteilt oder doch lieber zusammenbleibt.


Mehr Ermittler machen es daher nicht direkt einfacher, bringen aber mehr Elemente und Abwechslungen ins Spiel und ermöglichen Decks, die im Solospiel garantiert auf der Strecke bleiben. Allerdings fand ich es persönlich immer eher fummlig, zwei Ermittler allein zu führen, daher spiele ich lieber "echtes" Solo, wenn ich keine Mitspieler habe...

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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Cold25 » Sa 16. Dez 2017, 15:12

Was mir nicht bewusst war, kann aber auch sein, dass ich durch den Deckbau noch nicht so richtig durchgestiegen bin, ist, dass ich mit nur einer Grundbox bestimmte Ermittlerpärchen gar nicht zusammen spielen kann, da Roland und Daisy doch dieselben Karten für den Deckbau verwenden oder?
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Yola » Sa 16. Dez 2017, 16:31

Cold25 hat geschrieben:
Sa 16. Dez 2017, 15:12
Was mir nicht bewusst war, kann aber auch sein, dass ich durch den Deckbau noch nicht so richtig durchgestiegen bin, ist, dass ich mit nur einer Grundbox bestimmte Ermittlerpärchen gar nicht zusammen spielen kann, da Roland und Daisy doch dieselben Karten für den Deckbau verwenden oder?
Das ist korrekt. Das ist aber auch gut so. Da es dir im Grunde nix bringt, wenn ihr zwei Charackter spielt die beide Drauf hauen können aber Nieten beim Suchen sind. Oder Umgekehrt. So ist das ganze dann etwas ausbalancierter und es ist auch schöner. Wenn sich die Decks komplett unterschiedlich spielen, als wenn beide Spieler im grunde da selbe können und sich gegenseitig die Aufgaben weg nehmen.

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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Scimi » Sa 16. Dez 2017, 19:59

Wenn du nur eine Grundbox besitzt, reichen die vorhandenen Karten nicht aus, um zwei Ermittler gleichzeitig zu spielen, die sich eine Klasse teilen. Mit einer zweiten Grundbox fällt die Einschränkung weg. Mit nur einer zusätzlichen Deluxe-Erweiterung kann man die meisten Chafakterkombinationen hinbekommen, alkerdings nicht mit den vorgeschlagenen Decks.
Yola hat geschrieben:
Sa 16. Dez 2017, 16:31
Das ist aber auch gut so.
Sehe ich nicht so. :?

Zum Kennenlernen würde ich, wie vorgeschlagen, Roland und Wendy nehmen. Einfach, weil Roland ein bisschen der "Mario" des Spiels ist, der sich sehr geradeaus spielt und weil Wendy zwar ein bisschen "tricky" ist, aber Fehler leicht verzeiht.

Aber danach hat man das Spiel einmal gesehen und könnte jede Kombination von Ermittlern spielen. Von den "optimierungsfähigen" vorgeschlagenen Decks würde ich zwar absehen, aber rein von den Ermittlern her funktionieren Kombinationen wie Agnes und Wendy oder Roland und "Skids" sehr gut.

Der beschränkte Kartenpool ist kein Vorteil, sondern eine doofe Einschränkung, der man nur beikommt, indem man mehr Karten sammelt, entweder mit Erweiterungen oder einer zweiten Grundbox.

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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Cold25 » Sa 16. Dez 2017, 23:37

Ah okay ich dachte, dass sich die Bibliothekarin und Roland gerade ergänzen, da die Werte so unterschiedlich sind aber da habe ich wohl etwas übersehen. Ich werde nun doch mal die beiden vorgeschlagenen Charaktere für das erste Spiel nehmen um die Karten überhaupt erstmal kennenzulernen! :)
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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Scimi » So 17. Dez 2017, 00:24

Die Werte sind eine Sache, die Decks eine andere und die Taktik noch eine andere. Und die Spezialfähigkeiten und Sonderregeln der Charaktere spielen auch noch mit da rein.

Es gibt bestimmte Aufgaben im Spiel, zu denen man sich überlegen muss, wie ein Charakter damit fertig wird, dazu gehören "Hinweise finden", "mit Schaden/Horror fertigwerden" und "Gegner töten". Man kann versuchen, die Aufgaben an verschiedene Gruppenmitglieder zu verteilen. Oder man kann versuchen, Decks zu bauen, die mit jeder Eventualität fertigwerden. Man kann sich aber auch spezialisieren und z.B. mit Rex und Daisy versuchen, Hinweise zu scheffeln und durch das Szenario zu sausen, bevor überhaupt viel passiert.

Dass sich jedes Szenario und jede Kampagne mit jedem Ermittler und mit vielen verschiedenen Deckideen spielen lässt und auch mit jeder Gruppe von Ermittlern, spricht ja für das Spiel. ;)


Aber ja, am besten erstmal das "Tutorial" durchspielen wie gedacht, mit Roland oder Roland/Wendy. Einfach, weil das der schnellste Weg ins Spiel ist und Roland der unkomplizierteste Charakter. Und dann ausprobieren, was einem gefällt und vergleichen, was dadurch anders wird.

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Re: Deckbau mit 2 Grundboxen

Beitrag von Oshikai » Di 16. Jan 2018, 13:31

Das 'Tutorial' haben wir hinter uns und wollten nun mit dem eigenen Deckbau anfangen; dafür haben wir uns bereits die beiden größeren Erweiterungen Dunwich und Carcosa besorgt, sowie aller derzeitig verfügbaren Mythospacks (Carcosa 1-3 und Dunwich 5 - Mitte Februar kommt dann hoffentlich der Rest :)).
Die Auswahl an Klassenkarten ist ja immens gestiegen, lediglich neutrale Karten kommen nur wenige hinzu.
Wenn aber nun jeder ne eigene Klasse spielt, ich z.B. habe mich direkt in den Soldaten Mark Harrigan verguckt - den spielte ich im Arkham Horror Brettspiel auch schon immer, und meine Freundin z.B. ne Schurkin, dann teilen wir uns ja lediglich den neutralen Stapel.
Die Frage: ist ein 3. Spieler möglich (und sinnvoll), wenn dieser nun ne 3. Klasse wählt ?
Wie gesagt die Klassenkarten (ich weiß nicht wie ich sie sonst nennen soll^^) sind zur genüge vorhanden (auch lvl 0er^^).
Ist alles von den neutralen Karten abhängig..

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