Erste Erfahrungen

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Harry2017
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von Harry2017 » Mo 30. Jun 2014, 21:09

Und Doppelpost - aber gibt ja auch was neues: Gerade zu 2. der schwarzen Ziege der Wälder in den tierischen allerwärtesten gekickt...yeah Erstes Mal gewonnen...

Wobei wir aber das Gefühl haben, dass unsere neuen schwarzen Arkham Horror Würfel gezinkt sind und zuviele Ältere Zeichen erwürfeln...Wir waren schon zu gut!Kann das sein? Es haben doch einige die Würfel hier...

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boardgamingblog
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von boardgamingblog » Di 1. Jul 2014, 00:01

Hi

Wir hatten das Spiel auf den Hamburger Spieletagen zum ersten mal gespielt. Direkt mit 7 Ermittlern, das war eine nette Runde und das Spiel spielte sich sehr flüßig. Mit einigem Würfelpech sah das aber nicht gut für uns.
Da uns das Spiel so gut gefallen hat, haben wir es direkt mitgenommen und auch am nächsten Tag in einer dreier Runde gespielt. Da wurde es sehr knapp und kurz vor Ende scheiterten wir auch wieder, aber für die nächste Spielerunde steht es direkt wieder auf dem Plan.

Gerade im Vergleich zu Arkham Horror, dass wir kurz vorher gespielt haben, spielte sich Eldritch Horror doch im einiges besser. Das man die Hinweismarker nicht einfach aufsammelt, sondern noch eine Begegnung hat finde ich gut, trägt auch ein bisschen was zur Story bei. Könnte nur ein paar mehr Karten sein.

Für alle die Eldritch Horror noch nicht gespielt haben, haben wir eine kurze Zusammenfassung online gestellt: http://www.boardgaming-blog.de/?p=266
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stephan1990
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von stephan1990 » Di 1. Jul 2014, 14:50

Harry2017 hat geschrieben:Und Doppelpost - aber gibt ja auch was neues: Gerade zu 2. der schwarzen Ziege der Wälder in den tierischen allerwärtesten gekickt...yeah Erstes Mal gewonnen...

Wobei wir aber das Gefühl haben, dass unsere neuen schwarzen Arkham Horror Würfel gezinkt sind und zuviele Ältere Zeichen erwürfeln...Wir waren schon zu gut!Kann das sein? Es haben doch einige die Würfel hier...
Ich habe mir zwei Würfelpacks der schwarzen Arkham Horror Würfel gekauft und bin eigentlich zufrieden. Und ich glaube das war einfach Würfelglück. Da ist nix "gezinkt" an den würfeln ... :P
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Frostberg
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von Frostberg » Fr 5. Jan 2018, 11:13

Nach erst zwei Solorunden vor Urzeiten endlich mal wieder Zeit gefunden, dass Spiel aus dem Schrank zu holen. Wir haben zu zweit gespielt mit jeweils nur einem Ermittler, da es uns wichtig war, nicht zu viel auf einmal im Blick halten zu müssen, so lange es uns an Erfahrung noch stark mangelt.

Wir haben klassisch mit Azatoth gestartet und es war von Anfang an ein ziemlicher Durchmarsch. Nach so gefühlt ca. 10 Runden war das dritte Mysterium gelöst, der Verderbenmarker auf der 12. Wir hatten Spaß, waren aber aufgrund der geringen Herausforderung doch recht enttäuscht.

Woran hat es gelegen?

A) Sicher nicht an unserer überaus grandiosen strategisch und taktischen Fähigkeiten. Wir hatten vorher ein bisschen im Internet gelesen, aber das sollte sich dennoch auf Anfängerniveau bewegt haben.

B) Würfelwürfe waren normal verteilt. Vieles hat geklappt, vieles ging schief.

C) Die ersten Tore poppten direkt bei unseren Ermittlern auf und konnten so schnell geschlossen werden. Das erste Mysterium verlangte ein Artefakt. Auch die Expedition war nur zwei Felder von einem Ermittler entfernt. Das machte es sehr spürbar einfacher!

D) Die Mythoskarten meinten es relativ gnädig. Das erste Gerücht konnten wir umgehend ohne größeren Tempoverlust in der nächsten Runde lösen. Das zweite Gerücht spielte dann schon keine Rolle mehr. Abgesehen von den Gerüchten lief uns ansonsten nur eine Tentakelkarte über den Weg.

E) Ein ganz entscheidender Punkt, bei dem ich nicht ganz sicher bin, ob wir es richtig gespielt haben und der sich einfach zu leicht angefühlt hat: Zweimal ist aufgrund von Auftragskarten oder Zuständen das Mysterium vorangeschritten. Da wir nur zwei Ermittler hatten, war einmal nur 1 Token gefordert (ergo wir mussten gar nicht mehr am Myterium arbeiten) und einmal zwei Token (ergo wir hatten direkt die halbe Miete). Zur Regelunsicherheit: Als das Mysterium "Dunkele Vorzeichen" voranschreiten durfte, haben wir einen Mythosmarker auf die Karte gelegt und nicht einen Hinweismarker. War das korrekt? Damit war das Mysterium direkt gelöst. Aber gerade bei diesem kamen wir erstmals etwas ins Schwimmen, da sich bei dem Tor unserer Wahl doch ein nettes Grüppchen diverser Kraturen (u.a. dunkeles Junge) versammelten. Hatte sich dann ja aber von selbst erledigt.

Beim nächsten mal wollen wir gegen Cthulhu antreten. Wahrscheinlich gibt's dann eine krachende Niederlage.

Jon Snow
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von Jon Snow » Fr 5. Jan 2018, 11:43

Ja mit gewissen schreitet das aktive Mysterium voran, das stimmt, insofern alles richtig gespielt, wobei die Karten auch erst mit der 2ten Erweiterung ins spiel gekommen sind. (1te Große, Die Berge des Wahnsinns)
Aber es kommt auch drauf an, manchmal ist eine Partie ein Spaziergang, bei der anderen hast du nach 3 Runden schon 3-4 tote Ermittler, kommt natürlich auf Konstellation und Mythoskarten an. Generell ist Azathoth auch nicht der schwerste, aber dennoch fordend.
Mein tipp generell, mit 4 Ermittlern Spielen, sprich pro Spieler 2. Da hat das Spiel, imo, seinen sweet spot, was nicht heißt, das es mit weniger Ermittlern keinen Spaß bringt, aber ich finde man halt so mehr zu tun und es fühlt sich "voller" an, wenn man das so sagen kann :)
Auf jeden Fall glückwunsch zum Sieg :)
Aber Cthulhu ist ne Herausforderung, hab zig Runden gebraucht um ihn mal zu Fall zu bringen
Der Eiserne Thron 2.Edition, Civilization, Descent 2.Edition, Herr Der Ringe LCG, Eldritch Horror, Arkham Horror LCG, Imperial Assault

TobiWan
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von TobiWan » Mi 10. Jan 2018, 11:42

C) Die ersten Tore poppten direkt bei unseren Ermittlern auf und konnten so schnell geschlossen werden. Das erste Mysterium verlangte ein Artefakt. Auch die Expedition war nur zwei Felder von einem Ermittler entfernt. Das machte es sehr spürbar einfacher!
Der Punkt kann auch manchnal die größten Schwierigkeiten machen. Ich kann mich an mehr als an eine Runde erinnern, in der wir bei den Expeditionen einfach kein verflixtes Artefakt finden konnten und dadurch das Spiel verloren.

Azi ist nach meinem Geschmack auch der Große Alte mit dem größten Random-Faktor. Das kann unglaublich gut laufen, wie auch unglaublich schlecht. Für ihn gibt´s auch keine wirkliche Bestpractice wie bei den anderen Alten, die man herausfinden muss.
SpoilerShow
Gegen Yog am besten viele Zauberer, gegen Shub braucht man mehr Kampfschweine, Cthulhu nie Chars spielen mit 4 Geistig....
Alles in allem mag ich EH am liebsten mit 3 Ermittlern. Es kneift einen ständig das Aufrunden und die Karte ist nicht so leicht abdeckbar durch strategisches verteilen. Wir spielen meist mit der Hausregel, dass man zu Beginn einen von zwei zufällig gezogenen Ermittlern wählen darf und falls man stirbt kriegt man einen neuen Zufällig. Das sorgt für ordentlich Abwechslung und fördert geniale Synergien zu Tage, die man wahrscheinlich beim normalen auswählen gar nicht so leicht findet.

Larry Brent
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von Larry Brent » Sa 22. Sep 2018, 11:49

Hallo Leute,
wollte mal meine Erfahrungen mit dem Spiel kundtun.
Eigentlich komme ich aus der Catan, Mensch ärgere dich nicht, Uno und andere einfachen Familienspiele Welt.
Gespielt wurde schon immer, aber für große oder aufwendige Spiel fand ich keine Mitspieler. Einziger Ausweg war und sind Konsolenspiele. Insbesondere XCOM hat mich Jahrelang gefesselt.
Bei der Recherche nach einem würdigen Nachfolger bin ich dann auf YouTube Videos gestoßen die sich dem Thema Brettspiel widmen. War wirklich erstaunt was es da für Spiele gab, die man auch noch Solo spielen kann.
Habe mich dann für Eldritch Horror entschieden da es meiner Vorstellung, auch Thematisch, am nächsten kam. Spielen tu ich es grundsätzlich Solo, anfangs mit zwei dann mit 4 Ermittlern. Glücklicherweise kann ich das Spiel immer aufgebaut lassen, was den Wiederspielwert und das Pausieren des Spiels vereinfacht.
Inzwischen habe ich alle kleinen Erweiterungen, gespielt wurde bisher ca. 25 mal mit einer Gewinnchance von vielleicht 70%. Es geht immer sehr, sehr knapp aus. Schon scheinbar verloren gegangener Spiele wurden mit der letzten Mythoskarte doch noch gewonnen. Da ich doch eher zu den Grüblern zähle und jeder Zug wie beim Schach geplant wird dauert so eine Partie bei mir gute 4 bis 6 stunden.
Das Spiel ist einfach klasse, auch das Artwork und die Texte. Jeder große Alte spielt sich anders, die Ermittler bringen viel Abwechslung. Da haben sich inzwischen einige Lieblinge und Strategien entwickelt. Wahl der Ermittler nehme ich selbst vor, die ich aber regelmäßig auswechsle. Seit dem letzten Spiel bin ich übergegangen nach dem Startspieler die anderen Ermittler nicht der Reihe nach sondern gezielt als nächsten dran zu nehmen. Sicher ein Vorteil, die Gewinnchancen erhöhen sich dadurch aber nicht ins unermessliche. Finde einfach, dass der Spielfluss dadurch besser wird.
So, bis hierher erst mal. Freue mich auf die letzte Erweiterung Masken des Nyarlathotep die ich mir demnächst zulegen werde und auf alles was sonst noch kommt (Arkham Horror 3.Edition?)
Gruß

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Agent Hetfield
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Re: Erste Erfahrungen

Beitrag von Agent Hetfield » Mo 24. Sep 2018, 11:14

Larry Brent hat geschrieben:
Sa 22. Sep 2018, 11:49
...
Spielen tu ich es grundsätzlich Solo, anfangs mit zwei dann mit 4 Ermittlern.
...
Da ich doch eher zu den Grüblern zähle und jeder Zug wie beim Schach geplant wird dauert so eine Partie bei mir gute 4 bis 6 stunden.
...
Hi Larry,
die Zeit schlägt uns auch immer ein Schnippchen. Zumal wir meist mit 5+ Grüblern spielen. Am schlimmsten ist, dass wir vor lauter Spielspaß gar nicht bemerken, wie uns die Zeit durch die Finger sandet. Meine Deezer-Cthulhu-Playlist läuft hypnotisch im Hintergrund, jeder plant und diskutiert und zack! ist eine Stunde rum, bevor die ertse Mythosphase beginnt.

Die Abkürzung 2/3 Mysterien bei 2/3 Verderbensleiste ist mit den persönlichen Quests der Ermittler seit Masken des Nyarlathotep nicht sehr vorteilhaft, da bei einigen die Falle zuschnappt, wenn z.B. der Verderbenmarker auf die 6 rückt.

Auch, wenn wir oft vor Erschöpfung aufgeben müssen: sie kommen alle wieder. :mrgreen:
I play a deck with too many cards
Too many games of too many kinds
...
I need more time, I need more time
NMA

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