OL Spieler: Was erzählt ihr dem Heldenkollektiv denn alles vor Beginn des Abenteuers?

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Daemion
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OL Spieler: Was erzählt ihr dem Heldenkollektiv denn alles vor Beginn des Abenteuers?

Beitrag von Daemion » Mi 6. Feb 2019, 11:48

Tag zusammen,

ich hab mal ne Frage zu den Overlord-Spielern unter euch. Was erzählt ihr den Helden eigentlich alles über das beginnende Abenteuer? auch so Extratrigger wie z.B. bei der Kampagne Blutvermächtnis, Lockvogel (Intermezzo) wo Lady Aliza immer einen Braunen Würfel würfeln darf bei einem Angriff auf ihr, oder das Kloster, wo die Spielplanteile nach und nach entfernt werden, wenn der Hauptmann diese verlässt.... Oder was und wieviel Verstärkung an Position XY erscheint.

Erählt ihr den Helden diese "Trigger" zu Beginn des Abenteuers oder lässt ihr die Helden erst im Spielverlauf erfahren und erklärt erst dann, dass das SO jetzt in den Regeln steht?! Am Anfang habe ich immer alles erzählt und verdammt nochmal meine Heldengegner sind dann einfach zu gut! (OK gut spielen tue ich jetzt auch nicht unbedingt, aber es wird besser^^)

Da die Helden m. M. nach ziemlich stark sind (Wir spielen 3 Helden gg OL) in der Kampagne, könnte man hier evtl. n bissl mehr rausholen, also pro OL. Wäre auch von der Spannung her interessanter finde ich.

Was meint ihr? Was erklärt ihr dem Heldenkollektiv vor Beginn des Abenteuers aus dem Kampagnenbuch?

Vengeance
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Re: OL Spieler: Was erzählt ihr dem Heldenkollektiv denn alles vor Beginn des Abenteuers?

Beitrag von Vengeance » Mi 6. Feb 2019, 12:11

Hallo Daemion,

also ich lese alles komplett vor, bzw. lasse die Helden auch gerne nachschauen.
Steht glaube ich auch iwo in den Regeln, dass jeder Spieler alles wissen darf was im Questbuch steht.

Gruß,
Vengeance
Why so serious?

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DelphiDie
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Re: OL Spieler: Was erzählt ihr dem Heldenkollektiv denn alles vor Beginn des Abenteuers?

Beitrag von DelphiDie » Mi 6. Feb 2019, 12:15

Hallo Daemion,

Grundsätzlich sind bei Descent alle Informationen der Questhandbücher offene Informationen, dass heißt die Helden dürfen sich im Vorfeld alles anschauen. Das sorgt leider für wenige Überraschungen, doch das Balancing ist grundsätzlich darauf ausgelegt. Einige Quests funktionieren auch nicht, wenn die Helden nicht wissen, was sie tun müssen. Man könnte natürlich grundsätzlich die Mechaniken erklären, und die narrativen Texte erst vorlesen, wenn diese eintreten, aber das ändert nichts am Balancing, und der Overlord muss aufpassen, dass er den Helden nicht versehentlich irgendwelche wichtigen Informationen verschweigt.
Questhandbuch Seite 2 hat geschrieben:Offene Informationen
Wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, sind sämtliche Sonderregeln, Siegbedingungen und sonstigen Informationen zum Abenteuer beiden Seiten bekannt.
Bisher sind FFG 2 Methoden eingefallen, diesen Umstand zu ändern. Bei Imperial Assault ist der Questleitfaden tatsächlich nur für den imperialen Spieler (quasi Overlord) einsehbar, und es geschehen während der Einsätze Dinge, die für die Rebellen überraschend passieren. Allerdings funktioniert das nur noch bedingt, wenn man eine Kampagne zum 2. Mal spielt.

Der andere Ansatz wurde in der Descent Erweiterung "Schatten von Nerekhall" verwendet. Hier kann man als Overlord in den meisten Abenteuern zu Beginn geheim einen von bis zu drei Effekten wählen. Die Spieler kennen zwar die Auswirkungen aller möglichen Effekte, welcher vom Overlord jedoch genau gewählt wurde, wird erst im Verlauf des Abenteuers offenbart.

Aus meiner Sicht ist die letztere Variante deutlich spannender, weshalb ich die Kampagne aus Schatten von Nerekhall auch am besten finde.

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Daemion
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Re: OL Spieler: Was erzählt ihr dem Heldenkollektiv denn alles vor Beginn des Abenteuers?

Beitrag von Daemion » Mi 6. Feb 2019, 12:26

Ich danke euch Zwei für die Antworten!

OK jetzt bin ich schon etwas baff. Natürlich steht an oberster Stelle der Spielspaß und das meine ich natürlich ernst. Mir ist auch wichtig, die Helden gut auf das Abenteuer vorzubereiten, denn, es werden alle relevanten wichtigen Themen zur Aussprache gebracht, garantiert. Ich finde es aber einfach spannender, wenn solche Ereignisse zufällig eintreten und sozusagen ein "aha!" Effekt erfolgt. Auch finde ich das Balancing dadurch etwas ausgeglichener, zumindest habe ich das so im Gefühl. Am Anfang noch, als die Helden alles wussten, haben die sich so sehr darauf eingestimmt, dass ich durch solche Ereignisse keine positiven Effekte mitnehmen konnte und ich habe Schlußendlich immer verloren. Ich hatte keine Schnitte.

OK vielleicht bin ich auch einfach zu schlecht, verdammt! :D

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