Arkham Horror oder Villen des Wahnsinns?

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Mantorok
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Re: Arkham Horror oder Villen des Wahnsinns?

Beitrag von Mantorok » So 1. Jun 2014, 10:30

Beide sind sehr chaotisch und glückslastig. Das macht, neben dem narrativem Fokus, die Essenz des Spieles aus. Bei Arkham kann man meines Erachtens sogar noch viel besser die Werte planen, da man ja in Phase 1 die Slider entsprechend dem Ermittler-Fokus verschieben kann. Eldritch hat dagegen Stadt-spezifische (aber dafür permanente) Felder zur Wertverbesserung.

(Hinweis: dort kann eine Fähigkeit maximal um bis zu 2 Punkte verbessert werden!)

Für Eldritch spricht der tolle Story-Fokus mit vielen Parallelen an die Geschichten der Verfasser der Lovecraft'schen Mythoswerke. Wenn man sowas mag, oder einfach nur tolle Horrorgeschichten, dann greift man zu und genießt das Spiel unabhängig von Sieg oder Niederlage.


Und noch eine Anmerkung zu eurem Kampf gegen den großen Alten:

Das Erwachen des großen Alten war bei mir in all den über 60 Spielen fast immer bis auf zweimal mit einer Niederlage verbunden. Selbst Yig mit 10 Verderbensmarkern erhält bei 2 Ermittlern ganze 20 "Hitpoints" also Erfolge die die Ermittler zu würfeln Haben abzüglich des Schwierigkeitsgrades -3 (d.h. alle Kampfproben gegen ihn werden mit drei Würfeln weniger ausgeführt) und idR überlebt man max 6-7 Runden, eher weniger. Da habt ihr viel Glück oder extrem gute Waffen plus Segen gehabt!

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Beckikaze
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Re: Arkham Horror oder Villen des Wahnsinns?

Beitrag von Beckikaze » So 1. Jun 2014, 13:51

Die Planbarkeit gibt es in Eldritch ebenfalls nicht - gerade bei den Proben für die Tore wird das offensichtlich.

Und wie Mantorok schon sagt: Stats auspowern ist schwer möglich, denn nach zwei Verbesserungen ist schon Schluss. Klar, du weißt genau, wo du was verbessern kannst und das funktioniert auch sehr zuverlässig.

Aber bei Arkham geht das genauso; zwar nicht ganz so zuverlässig, aber die Hinweise gibt es ja auf dem Brett ebenfalls, was wo zu bekommen ist. Und bei Arkham kannst du natürlich auch die Standorte gezielt nutzen für Segnung etc.

Insofern sind beide Spiele gleich (un)planbar. Aber wie Mantorok schon sagt: Arkham und Eldritch sind thematische Spiele - es geht um das Versinken, die Immersion, die perfekte Cthulhu-Atmosphäre und das Erleben eines interaktiven Films (im Kopf). Und das schaffen beide Spiele auf ihre Art und Weise sensationell.

Wenn du planbare Spiele willst, solltest du eher Richtung Ghost Stories oder Defenders of the realm gehen.

Und Villen des Wahnsinns: Vergiss es. Das Spiel versagt meiner Ansicht in jeder Hinsicht - überhaupt nicht planbar und der Story-Fokus ist zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht. Wie oft hatten wir schon Partien, in denen die Ermittler trotz Sieg die Story überhaupt nicht verstanden haben.
KS: Defense grid, Metal Dawn, Sine Tempore, Defense of the citadel, Secrets of the lost station, Gloom of Kilforth, Planet Apocalyspe, Rambo, Dungeon Crusade, Solomon Kane, Dungeon Degenerates, Z War One, Secret Unknown Stuff. S&S Ancient Chronicles

pEnCiLmAnIaC
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Re: Arkham Horror oder Villen des Wahnsinns?

Beitrag von pEnCiLmAnIaC » Do 29. Okt 2015, 15:28

Man verzeihe mir den Spam, aber da es nunmal zwei Threads mit dem Thema gibt und ich logischerweise möglichst viele Leute erreichen will, möchte ich hier kurz auf meinen Post im Thread "Eldritch UND Arkham" im EH-Unterforum aufmerksam machen (viewtopic.php?f=326&t=18095&p=192346#p192346), um auch die AH-Spieler zu erreichen, die ja eventuell eine andere Sichtweise als die EH-Spieler haben ;)

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