Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Hier kann man seine Decks vorstellen bzw. über neue Ideen diskutieren.
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Remedy Lane
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Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Remedy Lane » Sa 30. Mär 2013, 09:49

Liebe Gemeinde,

ich habe ja vor nicht allzu langer Zeit mit WHI angefangen und besitze daher noch nicht so viele Karten. Dennoch habe auch schon etwas Kohle investiert (das geht so schnell, man darf gar nicht darüber nachdenken, dass ich schon 110€ für Spielkarten ausgegeben habe ;) ) und besitze nun:

- Core Set
- Ulthuan
- Legenden
- Stadt der Kälte
- Unverm. Stadt
- Komet
- Karaz a Karak

Daraus würde ich mir gerne ein taugliches Dunkelelfendeck, basteln. Ich will jetzt keine komplette Liste von euch, sondern mehr Empfehlungen einzelner Karten und Strategien, die sich mit diesem Kartenpool erreichen lassen. Ich orientiere mich erstmal an den Anfängerdecks von invasion-kartenspiel.de, mir fehlt allerdings das Zeichen in den Sternen Battlepack. D.h. ich müsste diese ausgleichen und damit auch die Strategie des Decks ändern.

P.S. Was bedeutet eigentlich "millen"? Kommt das von "mill", also "Mühle"?

Vielen Dank :).

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Gardine
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Gardine » Sa 30. Mär 2013, 10:55

Genau da kommts her und beschreibt eine Deckstrategie,die zum ziel hat,dass dein gegner sein deck leer zieht. ich hab jetzt gerade nicht so viel zeit,aber nachher komm ich bestimmt dazu mal über die karten zu gucken.
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Gardine » Sa 30. Mär 2013, 13:47

Hab mir das Einsteigerdeck jetzt noch mal angeguckt. Milling ist dafür nicht der zutreffende Begriff (hab mich irgendwie auch schon gewundert). Das Deck sorgt dafür, dass der Gegner keine Handkarten hat, das Thema nennt sich Discard.

Du kannst mit den Karten, die du hast, schon bei dem Thema bleiben, denn genau genommen fehlen dir zum Einsteigerdeck nur 2 Einheiten, wovon nur eine für "Handkartenabwurf" sorgt, nämlich Rakarth, der dem Gegner aber die Handkarte zur Entwicklung macht.
Also wenn du bei dem Thema bleiben willst, empfiehlt sich aus deinem Kartenpool unbedingt 3x Bladewind. Zusätzlich sind in Legenden noch folgende Karten wirklich gut: Warpstone Experiments, Thief of essence, Blood Dragon Knight.

Zum Blood Dragon Knight passt dann ganz gut Mannfred von Carstein, den du ja schon hast. Die beiden Vampire können ordentlich Druck machen. Als Kaufoption drängt sich für ein Discarddeck, das die beiden Einheiten spielt diese Karte förmlich auf. Die ist im Battlepack "Der Imperiale Thron" aus dem Hauptstadt-Zyklus (das Battle Pack mit Imperium Fokus). Um diese starken Einheiten zu schützen kann man das Drakenhof Castle ganz gut spielen (hilft auch super beim Aufbau). Das ist in "die verfluchten Toten" (Blutquestzyklus). Allerdings ist in den beiden Battle Packs sonst nichts was dich im Moment dann großartig interessiert.

Die Deluxe Erweiterung Zug der Verdammten könnte auch noch was für dich sein, wenn du Dunkelelfen spielen willst, abgesehen vom neutralen und guten Wight Lord sind dort die beiden sehr starken Slave Pen und Seasoned Corsair drin, die sich in wirklich vielen vielen starken Decks auch auf Topturnier-Ebene finden lassen. Zum Seasoned Corsair gehört dann irgendwann (wenn du gegen Orkrush spielst, möglichst bald ;) ) die Quest Offering to hekarti, die seit jeher bei fast jedem Gegner verhasst ist, weil schon der erste Token auf der Quest (den du durch den Seasoned Corsair schnell kriegst) dafür sorgt , dass du alle 1 Trefferpunkt-Einheiten beim Gegner abräumst.

Aber bevor du weiter einkaufst, kannst du natürlich auf jeden Fall mit den ganzen Karten, die du schon hast, auch schon mal ordentlich Spaß haben :)
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Remedy Lane
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Remedy Lane » Sa 30. Mär 2013, 15:24

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast ;) . Ich finde DE auf jeden Fall interessant, wobei ich mich sowieso nicht auf ein Volk festlegen kann (und will), es machen alle zu viel Spaß ;).

Wieso ist jetzt "Milling" nicht der treffende Begriff für das Einsteigerdeck der DEs? ICh dachte, es geht darum, dass der Gegner "discarted", oder sind das jetzt wieder 2 verschiedene Sachen?

Den Zug der Verdammten werde ich auf jeden Fall auch noch zulegen, aber erstmal muss ich mich etwas zurückhalten, wäre doof, statt Brot im Schrank nur Spielkarten zu haben ... :)

Ich werde mir mal mit deinen Empfehlungen ein Deck basteln und schreibe die Tage, wie es gelaufen ist. Diese "irgendwas" of Malice dürfte für discard auch gut sein, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?

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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Widukind99 » Sa 30. Mär 2013, 16:41

Remedy Lane hat geschrieben:...
Wieso ist jetzt "Milling" nicht der treffende Begriff für das Einsteigerdeck der DEs? ICh dachte, es geht darum, dass der Gegner "discarted", oder sind das jetzt wieder 2 verschiedene Sachen?...
"Milling" reduziert das Deck (den Nachziehstapel) während Discard dafür sorgt, dass der Gegner keine oder kaum noch Handkarten hat.
Von daher zwei völlig unterschiedliche strategien. Milling ist erst dann erfolgreich, wenn das Deck leer ist, denn dann ist das Spiel zu Ende. Discard hindert den gegner vor allem am Aufbau. Gewinnen muss man dann trotzdem noch durch Schaden.
Lebe für nichts oder stirb für etwas - Du entscheidest.
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Gardine » Sa 30. Mär 2013, 16:59

Den Zug der Verdammten werde ich auf jeden Fall auch noch zulegen, aber erstmal muss ich mich etwas zurückhalten, wäre doof, statt Brot im Schrank nur Spielkarten zu haben ...
Also ein bisschen mehr Hingabe, bitte! Man kann auch mal nen Monat lang die Pappschachteln essen :lol:

Ansonsten genau was Widukind gesagt hat. Mit einem Discarddeck versuchst du die gegnerische Hand leer zu halten. Wirklich wirksam ist diese Strategie, wenn du neben dem kontinuierlichen Handdiscard die gegnerische Questzone leer hälst, also Einheiten und Hilfskarten vernichtest, die dein Gegner da rein spielt.

Wenn dein Gegner keine Handkarten mehr hat und in seiner Questphase nur noch eine Karte zieht, kannst du noch in dem Aktionsfenster der Questphase mit Bladewind oder der Hag Queen dafür sorgen, dass er seine Karte noch in der Questphase abwerfen muss (wenn er eine Taktik gezogen hat, kann er die natürlich noch spielen), also auch nichts mehr in die Questzone spielen kann, um wieder mehr Karten zu ziehen. So kannst du über mehrere Runden des Spiels dafür sorgen, dass dein Gegner praktisch gar nichts mehr macht und selbst entsprechend das Spiel beenden.
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von MaikH » So 31. Mär 2013, 10:40

Remedy Lane hat geschrieben:Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast ;) . Ich finde DE auf jeden Fall interessant, wobei ich mich sowieso nicht auf ein Volk festlegen kann (und will), es machen alle zu viel Spaß ;).
That's the spirit! Das ist auch exakt meine Einstellung, und aus Erfahrung kann ich verraten, dass man damit zwar keinerlei Turniererfolge feiern, aber dafür jede Menge Vergnügen haben wird.
Remedy Lane hat geschrieben:Ich werde mir mal mit deinen Empfehlungen ein Deck basteln und schreibe die Tage, wie es gelaufen ist. Diese "irgendwas" of Malice dürfte für discard auch gut sein, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?
Die Promenade of Malice ist sowohl für Discard als auch für Mill großartig, weil Du für jede auf den Ablagestapel gewanderte Karte (egal, von woher sie dort landet), weitere Exemplare dieser Karte aus dem Spiel nehmen kannst. Das ist zwar etwas ungezielt, aber dafür einer der wenigen Effekte, der auch Questen und Legenden raushauen kann.

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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Remedy Lane » So 31. Mär 2013, 19:00

MaikH hat geschrieben:
Remedy Lane hat geschrieben:Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast ;) . Ich finde DE auf jeden Fall interessant, wobei ich mich sowieso nicht auf ein Volk festlegen kann (und will), es machen alle zu viel Spaß ;).
That's the spirit! Das ist auch exakt meine Einstellung, und aus Erfahrung kann ich verraten, dass man damit zwar keinerlei Turniererfolge feiern, aber dafür jede Menge Vergnügen haben wird.
Einzig darum geht es mir :). Turniere werde ich, zumindest sage ich das jetzt, eh nicht spielen, das reizt mich nicht. Ich finde es auch reizvoller, häufig hintereinander gegen den gleichen Gegner und das gleiche Deck zu spielen, weil sich dadurch erst der nicht zu vermeidende Glücksfaktor beim Ziehen statistisch minimiert. Leider ist meine Hauptspielpartnerin jetzt erstmal ein paar Tage nicht "verfügbar", daher dauert es noch etwas, bis ich die DE ausprobieren kann (abgesehen natürlich von Probespielen gegen einen selbst, die zwar auch Spaß machen, aber Karten wie "Wachturm" sind in solchen Fällen natürlich ziemlich albern :).

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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Gardine » So 31. Mär 2013, 19:07

Warts man ab, die verdammte Sucht entwickelt im Laufe der Zeit ungeahnte Ausmaße ;)
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Re: Deckbau Dunkelelfen mit eingeschränktem Kartenpool

Beitrag von Remedy Lane » So 31. Mär 2013, 19:08

Gardine hat geschrieben:Warts man ab, die verdammte Sucht entwickelt im Laufe der Zeit ungeahnte Ausmaße ;)
Wie, ich dachte, dass das nur die Euphorie der ersten Wochen ist, weil ich etwas "Neues" entdeckt habe ;)?!?!

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