Erstes Solospiel

Alles, was es zu Todesengel / Death Angel zu sagen gibt, kommt hier rein.

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marechallannes
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Erstes Solospiel

Beitrag von marechallannes »

Moin.

Gerstern kam das gute Stück und am Abend hab' ich mal eine Solo-Testpartie bei einer Rotweinschorle gespielt.

Ganz unvorbereitet ging ich nicht ins Gefecht, da ich mir am Freitag schon die deutschen Regeln von der Heidelbär-Homepage zu Gemüte geführt habe. An dieser Stelle nochmal meinen Dank an die Heidelbären & Co. Toller Service! :)

So, dann hab' ich mir die Raumschleuse für einen Spieler geschnappt und das Szenario aufgebaut. Konnte doch gar nicht so schwer sein, da maximal 1 - 2 Symbionten pro Zug auftauchen würden...

Spontan fiel meine Entscheidung auf die Kombination Feuerkraft + ein bißchen Nahkampfkapazitäten und so kamen die Teams Zael (Flammenwerfer), Leon (Sturmkanone) und Gideon (Stumschild und Donnerhammer) zum Einsatz.

Die erste Runde hab' ich genutzt um die Marines besser in Position zu bringen und die "Tür" mit einem Unterstützungsmarker zu belegen.

Die drei Symbionten aus Runde zwei hab ich dann mit einem geballtem Angriff vom Brett gefegt, doch in Runde drei ging der Spaß dann los, als der erste Angriff fehlschlug.

Die Symbionten strömten zu Hauf' in die Raumschleuse. Die nächsten paar Runden verlor ich zwar keinen Marine (wobei mich manchmal nur Gideons Blockfähigkeit und die ein oder andere Ereigniskarte vor Schlimmeren bewahrte), allerdings hatte dann ein Schwarm stattliche 4 Symbionten.
Gideon biss letztendlich in's Graß.

War ja alles kein Problem. :roll: Beide Signalstapel waren leer und ich dachte, wenn ich die letzten vier Symbionten wegblase, dann komm ich zumindest mit einem Verlust ins nächste Level...

Pustekuchen! Schon mal von der Ereigniskarte "Der Schwarm gehört"? ...und das gleich zweimal kurz hintereinander? :shock:

Ja, und so gingen meine Marines von mir. Jetzt rächte sich, dass die Jungs mit der Reichweite am Ende und am Anfang standen und wie die Doofen auch noch in die falsche Richtung glotzten.

Ich war wohl auch zu sorglos mit den Unterstützungsmarkern, denn als ich ich sie brauchte, hatte der betreffende Marine keine oder sie lagen auf dem falschen Marine.

Den Vorteil. alle Aktionskarten aus einer Hand zu spielen, konnte ich auch nicht nutzen. Selbst eine Vergabe nach dem Zufallsprinzip wäre besser gewesen, ich hab' mich nur selbst behindert... :?

Kurz bevor mich der Schwarm fertig machte, hatte ich noch ein Erfolgserlebnis als Bruder Zael mit seiner Angriffsfunktion einen Schwarm von fünf Symbionten zu Asche verbrannte. :twisted:

Dann frühstückten die letzten beiden Symbionten den letzten Marine... :cry:

Ich dachte mir nur: RESPEKT! Die Vicher haben mich noch in der Raumschleuse nach Strich und Faden fertig gemacht!

Doch ich habe blutige Rache geschworen und wenn ich das nächste Mal komme, dann bring' ich Lector Calistarius mit und der wird der Höllenbrut schon zeigen wo es lang' geht. (der hat echt dolle Fähigkeiten - wie z.B. mit seiner Unterstüzung mal einen ganzen Schwarm kalt zu stellen)

Fazit: Schon nach der ersten "Solo Partie" bin ich restlos begeistert. Werde mir gleich noch ein zweites Exemplar sichern und meine Kumpels bei erster Gelegenheit mit einem Gang durch den Hulk vertraut machen. Klasse Spiel! Das Warten hat sich gelohnt. Weiter so!

Der IMPERATOR beschützt! 8-)
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marechallannes
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von marechallannes »

Zweite Runde, Sonntag vormittag:

Nach o.g. Fiasko bin ich in der zweiten Runde mit den Teams Lektor Calistarius (PSI-Kräfte), Sergeant Lorenzo (Spitzenkämpfer) und Claudio (Nahkampfkrallen) angetreten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich im ersten Spiel der Meinung war, dass Vorrücken/nächster Standort erst eintritt, wenn beide Stapel leer sind. Das war natürlich falsch und vielleicht hätte ich es doch ein bißchen weiter geschafft... :oops:

Sei es wie es sei. Die neuen Teams haben es echt in sich.

Caludio ist ein Beserker mit seiner Angriffsfähigkeit und hat zweimal drei Symbionten auf einmal weggefegt. Beim zweiten Angriff fiel aber die "0" und Claudio bezahlte sein Engagement mit dem Leben

Mit zwei Mariners weniger kam ich in den Finsteren Katakomben an und obwohl ich mir nicht sicher war, wie das mit den Unterstüzungsmarkern auf der Tür beim Vorrücken geht, hab' ich einfach soviele Symbionten abgeräumt, wie Marker auf der Tür lagen.

Das ordentliche Aktivieren der Tür hatte sich gelohnt und gleich drei Symbionten verabschiedeten sich auf dem Weg in die Katakomben. Dank den tollen Fähigkeiten des Lektors Calistarius und der wirklich feinen Unterstützungsaktion Lorenzos hab' ich dann schnell einen Symbiontenstapel leer gemacht und die Aliens längst der Formation dezimiert.

Weiter ging es in die Kapelle des Zornes von Baal. Artefakt geschnappt, einen Marine verloren und dann ging es mit Calistarius, Lorenzo und Goriel ins Endgefecht.

Wie sollte es auch anders sein, die drei landeten im Symbiontennest und nun ging der Tanz los. :shock:

Lorenzos Stunde schlug. Mittlerweile hatten sich Dank der "Nachschub-Ereigniskarte" 6 Unterstützungsmarker auf seiner Karte gesammelt und während Goriel und Calistarius beim Dezimieren der Symbiontenhorden ihr Leben liessen, war wirklich jede Karte Lorenzos von Nutzen, so wurden z.B. einmal mit der Bewegung und Aktivierung Karte "Einschüchtern" vier Symbionten in den Signalstapel zurück gelegt.

Kurz bevor er selbst fiel, konnte Goriel noch einen allein stehenden Sybiarchen abschiessen und erlag schliesslich "einem einzelnen" :!: Symbionten.

Lorenzo killte mit seiner Unterstüzungskarte ein paar Symbionten und hatte dann nur noch einen Symbiarchen + Symbiont vor sich. Dummerweise wechselte das Bossmonster per Ereigniskarte hinter den Sergeant und der Angriff hat ihn nicht erwischt. Der Symbiarch konnte den tapferen Lorenzo aber auch nicht metzeln.

Wie durch eine "imperial-göttliche" Fügung kam dann die Ereigniskarte "Lohn des Glaubens" und mit den letzten beiden Unterstützungsmarkern hat der Sergeant dann den Symbionten und den Symbiarch gemetzelt.

Damit waren die Siegbedingungen erfüllt und das Spiel mit einem Marine gewonnen. Dem Himmel sei Dank, denn beide Signalstapel des Symbiontennestes waren noch gut gefüllt.

Fazit:

  • Ohne Lorenzo und Calistarius sollte man nicht antreten.

    Das mit den Unterstützungsmarkern auf der Türe werde ich nochmal bei den Regelfragen posten.

    Hatte Glück mit den Ereigniskarten...

    Geil, geil und nochmals geil :!: Kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen...
    :D
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Kralle
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Kralle »

Hi!

Ich hab jetzt auch meine ersten Solorunden hinter mir, Bericht folgt (hoffentlich) noch.
Aber zwei Sachen wollte ich dir zu deinen Berichten noch sagen:

Das mit der Tür hast du meiner Meinung nach richtig gespielt.

Aber in deiner ersten Partie hört es sich so an, als hättest du etwas falsch gespielt.
"Die erste Runde hab' ich genutzt um die Marines besser in Position zu bringen und die "Tür" mit einem Unterstützungsmarker zu belegen." Heißt das, es waren noch keine Symbionten im Spiel? Dann hast du beim Aufbauen der Startaufstellung vergessen die erste Ereigniskarte umzudrehen und die anfänglichen Symbionten zu generieren (siehe Regelbuch Seite 7.).
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marechallannes
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von marechallannes »

Da hast Du recht.

Glatt übersehen. :shock:

Aber ich hab' das mit einem weiteren "vergessenen" Detail ausgeglichen.

Ich war in beiden Partien der Meinung, dass beim Angriff und beim Bewegen + Aktivieren immer nur "ein" Terminator des Team schiessen bzw. bewegen kann. Das fiel bei nur 3 Teams und dem geringen Symbionten aufkommen gar nicht auf.

Das ist eben so eine Sache, wenn man sich erst einmal ein neues Spiel selbst beibringen muss. Meine Spielkumpanen sind nämlich äusserst regellesefaul (tolles Wort).

Zum Glück gibt es dieses Forum. :D
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Kralle
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Kralle »

Hi, ich hab gerade richtig schöne Spieleberichte geschrieben, dann ist mir die Internetverbindung weggebrochen, als ich abgeschickt habe, und nu ist der Text weg. Mift.

Also kurz zusammengefasst: Das Spiel macht Spaß, weil immer Probleme (Schwarm-Bedrohungen) zu "lösen" sind, alle Marine-Teams haben nur nützliche Sonderfähigkeiten/aktionen, ich habs viermal solo gespielt, einmal mit 3 Teams, dann mit 6 und am Ende zweimal mit 4er Teams.
Dreimal gewonnen, einmal verloren. Spannung ist immer da! Ich freu mich schon auf die Spielerfahrung mit mehreren Mitspielern (mal sehen, wie gut ich das Spiel erklären kann), aber ich werde es bestimmt auch noch oft solo spielen.

Worauf man achten muss:
- Die richtige Person/Farbe bei Aktionskarten beachten!
- Marker nur bei expliziten Angriffen / Verteidigungen benutzen. (im Angriff: Die Sturmkanone, der Flammenwerfer und der Scriptor dürfen das, der Marine mit den Energieklauen (gelb) darf es nicht.)
- "Vorrücken" immer am Ende der Phase machen, also wenn ein Signalstapel durch eine Aktion der Marines leer wird, sofort vorrücken, bevor die Symbionten angreifen.
- Blickrichtung und Reichweite kontrollieren.

Was mir bisher gut gefallen hat:
Alle Marines haben gute Aktionskarten. Die Karten greifen schön ineinander, die Reihenfolge der Karten ist super gelöst.
Sachen wie das Artefakt (schnell aufheben, bevor wieder vorgerückt wird!) oder der Promethium-Tank (schnell in die Luft jagen, damit da keine Symbionten nachkommen, evtl reißt er sogar noch welche mit) sind toll. Schön war es, als ich einen Schwarm erst auf dem Tank umpositionieren konnte (Marine-Fähigkeit) und dann in die Luft gejagt habe.
Durch die Ereigniskarten kommt ein schönes zufälliges Element ins Spiel, das viel zum Flair beiträgt, weil man nicht zu weit vorrausplanen kann, weil immer was dazwischen kommt. Und über die positiven Ereigniskarten freut man sich noch mehr. ;)
Das Spiel hängt zwar auch vom Würfel ab, besonders wenn die Marines sterben. Alber es ist nicht so schlimm, weil man zumindest dank der Marker immer die Wahl hat, ob man weiter angreift, oder den letzten Marker auf dem Marine behält um im Zweifelsfall beim Verteidigen neu würfeln zu können. Man muß natürlich auch (Marines) verlieren können. Das gilt besonders im Solospiel, wo ich immer wieder mit mir ringen mußte, den schlechten Verteidigungswurf "doch einfach nochmal zu machen, weil der ja doch irgendwie auf ner imaginären Kante liegt." Aber dann könnte man auch gleich das ganze Solo-Spiel lassen. Philosophisch ausgedrückt: Wer nix verlieren kann, kann auch nix gewinnen.

Also: "AUF IN DEN KAMPF, BRÜDER!!!"
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Michel
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Michel »

Kralle hat geschrieben: Das Spiel hängt zwar auch vom Würfel ab, besonders wenn die Marines sterben. Alber es ist nicht so schlimm, weil man zumindest dank der Marker immer die Wahl hat, ob man weiter angreift, oder den letzten Marker auf dem Marine behält um im Zweifelsfall beim Verteidigen neu würfeln zu können...
Hier muss ich mal kurz eingreifen, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, denn der Satz kann falsch verstanden werden: Mit einem Unterstützungsmarker auf dem entsprechenden Marine darf ich nur einen misslungenen Angriffs- oder Verteidigungswurf wiederholen. Das neue Ergebnis gilt dann. Ist auch das neue Ergebnis Mist, kann ich - falls vorhanden - einen weiteren Unterstützungsmarker abwerfen und erneut würfeln, usw.
Es haben (hüben wie drüben) schon Leute gepostet, dass sie die Marker dazu verwenden, nach einem erfolgreichen Wurf nochmal zu würfeln. Das ist laut Regel nicht erlaubt und macht das Spiel einfacher, wenn auch nicht sehr viel (man muss die Marker ja immerhin erstmal sammeln).
Vielleicht ist das ja als Regelvariante für Sissies zu empfehlen :D

Bitte das obige nicht mit der "jedesmal"-Fähigkeit mancher Marines verwechseln, bei erfolgreichen Würfen nochmal zu würfeln.
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Kralle »

hm, okay, das hab ich evtl. falsch gespielt, wenn ich die wiederholungswürfe für den flammenwerfer eingesetzt habe. aber bei der sturmkanone und beim psioniker darf man mit markern neu würfeln, wenn kein Totenkopf gewürfelt wurde. beim flammenwerfer dürfte man einen marker also nur einsetzten, wenn eine Null gewürfelt wurde, nicht um eine höhere Anzahl zu verbrennen. okay.
und ich meinte es im vorigen post an der stelle, die michel zitiert hat natürlich so, das man diese Wahl des "weiter angreifens" nur hat, wenn man nicht getroffen hat. Wenn ich zwei Symbionten mit einem normalen Marine angreife, würde ich den Marker behalten um besser zu verteidigen. wenn ich mit dem psioniker angegriffen hätte, würde ich es mir evtl. anders überlegen.

okay, "nur misslungene Angriffs- oder Verteidigungswürfel" dürfen wiederholt werden, gespeichert. Danke für den Hinweis.
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Michel
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Michel »

Ich wollte Dir auch gar nicht an die Karre fahren, kralle, nur verhindern, dass hier die falschen Eindrücke in den Köpfen hängenbleiben.

Ich finde das Spiel übrigens Klasse (hatte ich nach erstem Sichten der Regel und des Materials nicht wirklich erwartet). Hat was vom Pandemie-Spielgefühl: gegen besch...eiden gezogene Karten ist zwar fast kein Kraut gewachsen, aber die Enflussmöglichkeiten und gutes "Planungszusammenspiel" sind größer als man zunächst denkt.
Beim Würfel als Zufallsgenerator bin ich nicht ganz so glücklich - eine Zufallskurve bei zwei Würfeln wäre möglicherweise besser gewesen, aber bei der Vielzahl an Würfen, die man im Spiel macht, verteilen sich die Ergebnisse doch ganz gut.

Das klingt jetzt zwar nach Voodoo, und ist es vielleicht auch, aber trotzdem: Man sollte vielleicht erst ein paar Testwürfe auf dem jeweiligen Spieluntergrund machen, ich habe die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Untergründe (Holzplatte, Tischtuch) tatsächlich bestimmte Zahlen häufiger hervorbringen, als zu erwarten wäre. Es sind ja keine superteuren, laservermessenen Casinowürfel, die in Brettspielen beiliegen. Ggf. also auf anderem Untergrund würfeln lassen und Würfelturm/-becher benutzen. Bei 20 Würfen sechsmal die Null erzeugt Frust.
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Gnubbel
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von Gnubbel »

Zukar, Thor, Scotty und meine Wenigkeit haben gestern eine fantastische Partie mit einem Sieg in buchstäblich letzter Sekunde gespielt. Verzichtet hatten wir auf das gelbe und grüne Team, also die beiden Nahkampfspezialisten. Zu Anfang sah der Verzicht auf die - extrem flexibl zu bewegenden - gelben Jungs ziemlich nach einem Fehler aus. Mit zunehmender Spieldauer wurde es allerdings immer geschmeidiger, zumal wir nach drei Räumen gerade mal einen Verlust hatten. Aber dann... im vorletzten Raum waren es plötzlich nur noch 4 Marines... aua. Ich glaube spätestens als im letzten Raum (Feuerleitstand) dann nur noch die beiden Marines mit der undefinierbaren Farbe (Zukar; der Spieler, nicht die Farbe... obwohl... :P ) übrig waren, hatten wir uns alle mit der Niederlage abgefunden.

Das Ende vom Lied: Ein Marine (der PSI-Typ) mit einem Schwarn von knapp 20 Symbionten hinter sich (zum Glück vorher durch eine Ereigniskarte alle auf die hintere Seite gewechselt), der grade in der letzten Runde erfolglos versucht hatte die Feuerleitsysteme (Nötig war 3, 4 oder 5) zu aktivieren, es also in dieser Runde nicht konnte. Naja was macht man da, wenn man als PSI-Heini am Leben hängt: Unterstützung "PSI-Schild" spielen um wenigstens die Runde noch zu überleben. In der Folgerunde dann als letzten Strohhalm noch mal mit ganzer Kraft auf den Knopf geämmert (respektive mitsamt Stoßgebet den Würfel geworfen) und ...

... Ungläube Blicke ... JUBEL! ... Glückwünsche! Der letzte Überlebende hatte in der wirklich allerletzten Sekunde vor der endgültigen Niederlage den Sieg herbeigeführt.... Zukars ersten, wie er glaubhaft versicherte. :mrgreen:

Ich muss sagen wach und somit mit etwas taktischen Feingefühl machte das Spiel sogar noch mehr Spaß als um Mitternacht auf der Burg damals. ;)
Und auch wenn meine Marines (rot) die ersten beiden waren, die ins Gras, Blech oder was auch immer gebissen hatten, blieb die Spannung bis zum Schluss auch bei mir erhalten.
Nicht zuletzt eines der wenigen taktisch anspruchsolleren FFG Spiele, die man fast in die Hosentasche stecken kann und schon deswegen genial!
Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr. (Plato)
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marechallannes
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Re: Erstes Solospiel

Beitrag von marechallannes »

Heute abend steht eine Partie Axis & Allies auf dem Programm. Ggf. bleibt noch ein bißchen Zeit für eine Einführungsrunde Space Hulk mit vier Spielern.

Denke mal, dass der Schwierigkeitsgrad ansteigt, wenn sich vier einzelne Leute Gedanken machen welche Karte sie nun am besten spielen. Über den genauen Inhalt, insbesondere die Nummern oben in den Aktionskarten, darf man sich ja nicht austauschen.

Ich habe auch schon mal einen Flammenwerfer-Wurf nachgebesert und statt 2 Symbionten ganze 5 Stück frittiert.

Danke für den Hinweis Michel.
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